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Eine Bamberger Baumeisterfamilie um die Wende des 17. Jahrhunderts : Ein Beitrag zur Geschichte der Dientzenhofer
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Schlösser bauen oder die eingefallene Costbahrlich repariren»zu lassen. Das war nun eine äusserst lästige Bestimmung, zu-mal im Hinblick auf den ärmlichen Zustand, in welchem sichdie damalige bischöfliche Residenz in Bamberg befand.

Die heutige sogenannte «alte Hofhaltung» war schon langenicht mehr in Benützung. Ende des IG. Jahrhunderts (1591)hatte man die bischöfliche Wohnung in das vom FürstbischofErnst von Mengersdorf errichtete untere Geierswörther Schloss

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Abb. 13. Zweidler’scher Grundriss von Bamberg (Bruchstück).

(jetzt Oberlandesgericht) verlegt. Kaum ein Jahrzehnt späterwurde unter den Fürstbischöfen Joh. Phil. v. Gebsattel (1599—1609) und Joh. Gottfr. v. Aschhausen (1609 — 1622) auf derHöhe des Petersberges — ungefähr auf dem Terrain der heu-tigen Residenz ohne den Ostflügel — abermals ein Neubauaufgeführt, der zum Unterschied die «neue obere Hofhaltung»genannt wurde. Von der sehr einfachen architektonischen Aus-gestaltung dieses Baues, soweit er unter dem Bischof von Geb-