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Ein Gang durch die radsportliche Litteratur.
Ferner gab der radsportliche Schriftsteller Baudrh deSaunier eine „IckistoirsAsnsrals äs In vsloeipsäis" illustriertheraus (Paris 1891).
Wer sich über die älteren Fahrräder genau unterrichtenwill, der muß auf zwei frühere Werke zurückgehen, welcheheute zwar keinen praktischen, aber um so größeren rad-sportlich-antiquarischen Wert haben, da sie jedes in seinerArt vollständig den damaligen Stand des Radsports bezw.die Beschaffenheit der damaligen Maschine darstellen undsomit als bleibende Denkmäler der beiden nunmehr hinteruns liegenden Epochen derselben zu betrachten sind.
Es sind dies Steinmann, Das Velociped vom Jahre1869, das älteste Werk, welches das Michanxsche Rad, d. h.die erste Phase des auftretenden Fahrrades, wenn wir vonder Laufmaschine des Freiherrn von Drais absehen wollen,da sie ohne eine weitere anschließende Entwickelung blieb, inziemlich eingehender Weise behandelte, sowie Victor Silberersund George Ernsts Handbuch des Bicycle-Sports. Dieerste Auflage erschien im Jahre 1883 und behandelt in aus-führlichster Weise die Phase des Radfahrsports, welche dieSignatur des englischen Hochrades oder Bicycles, französisch„6rnnä Li" trägt. Die zweite Auflage erschien im Jahre1885 und beschäftigte sich ebenfalls fast ausschließlich mitdem Hochrad, doch ist es charakteristisch, daß bereits dasübersetzte Hochrad, das niedrigere Kangaroo auftritt underwähnt wird, das bestimmt war, gewissermaßen denNebergang zu den übersetzten Hinterradtreibern zu bilden,aus dem sich das moderne Niederrad entwickelte.
Selbstverständlich haben diese Werke für den heutigenRadfahrer einen praktischen Wert nicht mehr, beanspruchenjedoch ein um so höheres historisches Interesse, da wir unsans ihnen ein klares Bild der verflossenen Epochen machenkönnen, zumal sie reichlich mit Illustrationen ausgestattet sind.
Den heutigen Stand des Radfahrwesens und zwar inseiner Gesamtheit behandeln, jedoch je nach verschiedenenGesichtspunkten in sehr verschiedener Weise, folgende Werke: