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Das Militär-Radfahren.
Es wurde daher unter der Leitung des „Velvce-Club"in Mailand, der uneigennützig seine Dienste anbot, mit demUnterricht von Soldaten im Radfahren begonnen.
Schon 1882 veröffentlichte die Direktion der Genie-abteilnng in Mailand eine Radfahrer-Instruktion, 1885
wurden vom Kriegsministe-rium andere erlassen. Diebis 1889 fortgesetzten Ver-suche hatten sämtlich für dasFahrrad günstigen Erfolg,so das; nunmehr alle Re-gimenter der Infanterie,Grenadiere, Mineure, Sap-peure und Genietruppen,sowie Kavallerie, mit jevier Rädern versehen sind.Diese Maschinen habenBremse, Laterne, Nahmen-tasche, Gewehrhalter undeine Lcdertasche für De-peschen.
In Belgien hat dasKriegsministerium eineFahrradschule eingerichtet,in welche jedes Regimentalljährlich eine AnzahlLeute zur Instruktion zuAbb. 1ÜI. Das ziisammculcgbare Rad senden hat. Auch sind füraufg-packt <Hi'"°r°nsichl>. den Rädertransport eigeneEisenbahnwaggvns erbautworden, in welchen die Maschinen auch an der Decke auf-gehängt werden können.
In Frankreich wurde das Rad durch Ministerialerlass1887 eingeführt. Von den Truppen aller Waffengattungenwerden Militärradfahrer ausgewählt und in zwei Klassengeteilt, deren eine den Regimentern, deren andere den Stäben