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Katechismus des Radfahrsportes
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200 Die Kleidung des Radfahrers; die Toilette der Radfahrerin.

Strümpfe benutzen, svnst müssen dieselben natürlich lang undentsprechend der Farbe des Beinkleids sein, jedoch machensich auch dunkle wollne Strümpfe, am besten schwarze, zueinem Hellen Sportanzug sehr gilt. Die Befestigung derStrümpfe über dem Knie geschieht auf verschiedene Weise,durch ein im Hosenrande eingezogenes Gummiband oder aberdurchangeknöpfte, über Kreuz gehende Gummibänder, welchedas Knie in seiner Bewegung nichtbeeinträchtigen und im Innern derHose anzuknöpfen sind.

Der Anzug des Radfahrers selbstbesteht aus einem Jaquet und einerkurzen Pumphose; diese Tracht be-einträchtigt den Radler am wenigstenin seiner Bewegungsfreiheit und kannsich am Rad nirgends perfangen, wiedas bei langen Hosen und Schoß-röcken alle Augenblicke Passieren kann.

Natürlich kann man nicht immerso schnell den Anzug wechseln, zu-mal bei Geschäftsgängen in der Stadtoder in der Nähe, wo man sich mitlangen Hosen Präsentabler dünkt. Hier sollte niemand ver-säumen, die Vorsicht zu gebrauchen, Hosenklammern zu be-nützen, damit sich die lange Hose nicht in das Kurbelradverwickeln kann, was schon zu manchem Sturz beim un-vorsichtigen Absteigen führte, oder aber sich an der Kettevollständig einfettet und schwärzt, was ihre Eleganz keines-wegs zu erhöhen geeignet sein würde. Sehr zu diesem Zweckezu empfehlen sind auch die von Stütze!-Nürnberg ein-geführten kurzen Gamaschen.

Als praktischste Schuhe für Radfahrer in Sportsanzugsind entschieden Schnürschuhe oder Schnürstiefel und zwargenügend weite zu betrachten.

Als Kopfbedeckung wählt gewiß jeder Sportsgenosse mitVorliebe die leichte Mütze aus weißem oder grauem oder

Abb. 9-t. Tourenhciiid.