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Katechismus des Radfahrsportes
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Das Radfahren der Damen.

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perfekte Rodlerinnen so lange Zeit fahren, bis sie sich ganzerschöpft fühlen. Immerhin aber dürften viele Damen nachvorher gegangener beträchtlicher Hebung gut imstande sein,80 bis 100 km in einem Tage zu machen, ohne sich über-müdet zu fühlen.

Hat eine Dame die nötige Hebung und Gewandtheit er-reicht, so wird es ihr weit leichter fallen, eine bestimmte An-zahl von Stunden zu radeln, als die gleiche Zeit zu Fuß zugehen, wobei wir gar nicht in Anschlag bringen wollen, daßdie zu Rade zurüctgelegte Entfernung sich mit derjenigen derFußgängerin kaum vergleichen läßt.

Diejenigen Damen, welche ein gewöhnliches Kostüm mitRock tragen (vergl. das nächste Kapitel), müssen sich unbedingteines Kettenschutzgehäuses, wie eines durchaus wirksamenKleiderschutzes über dem Hinterrad bedienen, um zu verhüten,daß die Kleidung mit der Kette in Berührung komme undmit Oel beschmutzt werde, oder daß sie sich in der Kette oderden Speichen verfange, was noch schlimmere Folgen nach sichziehen könnte.

Ferner sollte man an den Pedalen nach Thunlichkeit vor-stehende Schrauben vermeiden, da sich an ihnen ebenfalls derRock leicht verfängt.

Auch beachte inan, daß man nach der Oelung alles Oel,das sich an der Außenseite der Kugellager zeigt, abwische.

Läuft die Maschine schwer, so überzeuge man sich davon,ob nicht die Ursache ist, daß das Hinterrad den Kleiderschutzberührt, was leicht Vorkommen kann.

Im übrigen stehen die Damen nicht nur den Herren, wasdas Erlernen und die Ausübung des Radfahrens anlangt,ganz gleich, sodaß mit diesen geringen Modifikationen, welcheübrigens bei Wahl der vernunftgemäßeil Kleidung zumgroßen Teil von selbst wegfallen, alle früheren Kapitel ebensoauch auf die Damen Anwendung finden.

Ist es dem Weibe auch nicht gegeben, mit dem Mannebei großen Distanzfahrten und Rennen zu konkurrieren, wozu