Das Radfahren der Damen.
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Hat sich eine Dame zum Zweirad entschlossen, so ist beider Wahl der Maschine darauf zu achten, daß sie möglichststabil gebaut sei, das; also beim Fahren möglichst wenig Vib-rieren zu empfinden sei, was sich allerdings bei einer wirk-lichen Damenmaschine vermöge ihrer Bauart nicht in demMaße anschließen läßt, wie die mit viereckigen Rahmen ge-bauten Herrenmaschinen, denen besonders die verbindendeobere Rahmenrohrstange eine ganz bedeutende Festigkeitverleiht.
Bei der Damenmaschine ist daher auch darauf zu sehen,daß die vom Kugellager ausgehende untere Rohrstange bez.Stangen möglichst gerade sind, weil dies der Maschinegrößere Stabilität giebt, als wenn sie gebogen sind, währendbei den letzteren der vergleichsweise geringere Vorteil einesbequemeren Aufsteigens geboten ist.
Sind diese Rahmenrohre doppelt, so ist die Maschine um sostabiler. Niemals aber wird bei einer Maschine, die fürDamen gebaut ist, welche Röcke tragen, je die Fertigkeit undSicherheit erzielt werden, wie bei einer Herrenmaschine nachDiamant- oder Hnmber-Modell.
Die Stabilität ist für eine Maschine eine so überauswichtige Eigenschaft, daß schon aus diesem Grunde allein,daß eine Dame, welche sog. Knickerbockers oder Pumphosenträgt, sich der Herrenmaschine bedienen kann, der großeVorzug dieses Kostüms für die Damen erhellen kann. Imübrigen sollte eine Damenmaschine leicht und nicht zu hochsein, dabei die Verhältnisse so eingerichtet, daß die Fahrerinbequem gerade sitzen kann.
Das Erlernen des Radfahrens unterscheidet sich von demder Herren nicht wesentlich und verweisen wir auf den dies-bezüglichen Abschnitt zurück. Kleine Unterschiede in der Artund Weise sind nur für diejenigen, welche längere Röcketragen, anzumerkcn, sowie bei der etwas andern Methodedes Aufstiegs.
Sehr zu empfehlen ist, zwei Herren zur Seite zu haben,welche die Maschine auf jeder Seite halten. Hat die Novize
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