Das Tourenfahren.
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klein. Man sehe sich besonders vor, wenn der Schinutzbreianfängt zu gerinnen und zwischen flüssiger und trockener Ver-fassung die Mitte holt. Tos ist der gefährlichste Augenblick,wenigstens gefährlicher als vollständige Aufweichung. Dochkann man auch hier mit einiger Achtsamkeit das Ausgleitenvermeiden, wenn man zunächst womöglich am Vorderradeinen schmaleren Reifen fährt als am Hinterrad und beideReifen stark aufpnmpt. Ferner meide man die Wagengeleiseund folge der Pferdespur in der Mitte; auch hüte man sichnach Kräften vor den abfallenden Seiten des Weges.
Zn bemerken ist noch, das; man ein Ausgleiten eher zubefürchten hat, wenn man eine sehr niedrige Maschine fährt,wobei dann allerdings ein Fall weniger schlimm ist, fernerwenn sich der Sattel weit hinten befindet, wenn der Gang(das Tretkurbellager) weit ist, wenn die Räder aus der Liniegekommen sind und die Steuerung mangelhaft ist. Wennman diese Punkte beachtet, die Lenkstange fest, jedoch nichtstarr hält und bei möglichst senkrechter Maschine geradenKurs steuert, sanft und gleichmäßig ohne Ruck und Rück-wärtstreten die Pedale bewegt und eine mittlere Gangarteinhält, so wird man auch über die gefährlichsten Stellenohne Ausgleiten hinüberkommen. Spürt man, daß dieMaschine gleiten will, so ist es geraten, womöglich nachrückwärts abznspringen, da ein Abspringen nach seitwärtsmanchmal das Ausgleiten gerade befördert.
Dies alles aber gilt natürlich nur für schmutziges Wetter.Eine Ausfahrt an einem schönen, wenn nicht gerade allzukalten Wintertage hat mit diesen Unannehmlichkeiten nicht zukämpfen, ja, es liegt für den Freund der Natur sogar eineigener Reiz darin.