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Katechismus des Radfahrsportes
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160 Das Tourenfahren.

Zeichen der Benutzung gerade manche Angelegenheiten machen,besonders Zollschwierigkeiten, wenn er über die Grenze fährt.Er könnte in den Verdacht kommen, schmuggeln zu wollenund angehalten werden selbst dort, wo, wie in Deutschland,als Beförderungsmittel dienende gebrauchte Maschinen freieEinfahrt haben.

Ferner soll der Tourenfahrer, welcher jeder Art vonTerrain und Weg gewachsen sein will, keine zu hohe, aberauch keine allzu kleine Uebersetzung fahren, da sich beidesdurch unnötige Kraftausgabe und daher schnelle Ermüdungrächt, die zu kleine durch das erforderte zu schnelle Treten,die zu große durch Nötigung zu unverhältnismäßiger Kraft-anwendung. Wir raten daher über 165—175 ein (64—68Zoll englisch) nicht hinauszugehen, wenn der Weg auch durchgebirgige Gegenden führt.

Ein weiteres wichtiges Erfordernis ist, daß der Rad-tourist den Bau seines Rades genau kenne, damit er nicht,wenn nun einmal eine Kleinigkeit Passieren sollte, vollständigratlos dasteht. Kennt er aber die Konstruktion der Maschineund hat er die genügenden Werkzeuge und kleinen Reserve-teile, als da sind: Reservemuttern z. B. zur Kette, Stahl-kugeln, sowie etwas feinen Draht und Bindfaden, vielleichtauch einen Speichenspanner bei sich, so wird er sich schnell zuhelfen wissen, und der kleine Schaden ist häufig im Augen-blick wieder repariert oder doch wenigstens das Rad wiederbenutzbar, bis der Ort der nächsten Reparatnrstätte er-reicht ist.

Neben dieser Ausrüstung für die Maschine muß der Rad-tourist seine Maschine ganz besonders sorgfältig zu behandelnverstehen. Er muß, wenn es irgend angängig, sein Rad selbstreinigen und, wenn er dies dein dienstbaren Geist überläßt,dabei bleiben, damit er sieht, ob dieser auch das Rad zu be-handeln versteht, nur es nicht, wie so häufig, durch ungeschickte,unachtsame und rohe Behandlung verderben zu lassen.

Jedenfalls aber darf er nie vergessen, vor Antritt jederFahrt, ob er nun selbst oder der Hausdiener es geputzt habe,