Das Tourenfahren.
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Hügels genießen möchte, oder wenn es nns verlangt, denWeg durch ein schattiges Gehölz einzuschlagen, wo inmittendes grünenden Laubes ein geschwätziger Bach glitzert, iwdessen krhstallene Flut die Vögel im Fluge ihre Schwingentauchen. Man kann mit einem Wort beobachten, was manwill, und wo es was zu sehen giebt, Halt machen."
„Man kann auf diese Weise den schönsten Weg wählen,und wenn es auch manchmal der längste sein mag, so ist esdafür auch derjenige, der am besten gefällt. Man reist viel-leicht etwas langsamer, aber man wandert mit Geist undVerständnis, indem man die Blume dort pflückt, wo sie blüht,das Maßlieb auf dem Gefilde und die Hirschzunge oder dieWaldrebe ans den Trümmern der Ruinen, ohne zu vergessen,daß man alle znm Bouquet verwenden kann, das dereinstunsere Ernte an Erinnerungen darstellt!" —
Welch ein glücklicher Augenblick, an einem sonnig lachendenSommermorgen mit dem Bewußtsein vollster persönlicherFreiheit der Bewegung hinausradeln zu können in die weiteWelt mit allen ihren tausend Reizen und Naturschönheiten!
Soll sich der Radfahrer aber ganz und voll der Genüsseerfreuen, die ihm zumal eine längere Fahrt verspricht, somuß vor allem sein Beförderungsmittel eben nur Beförde-rungsmittel sein und nur seinem touristischen Zweck dienen,d. h. es darf nicht zuviel Zeit, Sorge und Aufmerksamkeitwährend der Tour in Anspruch nehmen.
Der Radtonrist muß daher vor allen andern Dingen,welche im Vergleich hierzu nebensächlich sind, eine gute, ver-läßliche Maschine sein eigen nennen. Er braucht nicht, wieetwa der Rennfahrer, auf möglichste Leichtigkeit zu sehen,ein für ihn ziemlich fragwürdiger Vorzug, der leicht insGegenteil Umschlagen kann, sondern darauf, daß er ein rechtstabiles Rad wählt.
Damit ist nicht gesagt, daß er zu einer längeren Tourunbedingt ein nagelneues Rad haben müsse, eher im Gegen-teil. Er soll seine Maschine gewöhnt und gut darauf ein-gefahren sein, ja, es könnte ihm eine neue Maschine ohne