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Katechismus des Radfahrsportes
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HMeiue und Training des Radfahrers.

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«ns gutem Bordeaux oder in Ermangelung desselben ausThee oder gutem Wasser. Doch braucht ein Wettfahrer nichtängstlich zu sein, wenn er auch seine Ernährungsweiseändert; abgesehen von den schweren und unverdaulichenNahrungsmitteln mag er essen, was ihm behagt. BeimTraining gehe ich früh zu Bett und stehe ebenso auf, nichtMein aus Trainingsgrnnden, sondern weil es nach meinemGeschmacke ist. Wenn man aber auch nach seinem Bedürfnisschlafen geht, so sollte man in jedem Falle acht Stundendazu verwenden. Eine wichtige Bedingung des Erfolges istbeim Training ferner die Keuschheit. Ich will den Rad-fahrern nicht zumuten, wie die Einsiedler zu leben, weil siemich vermutlich doch nicht hören würden, muß aber betonen,das; die sinnlichen Excesse einen geradezu verderblichen Ein-stuß auf das Training ausüben und zwar ebensowohl aufdie Muskulatur als auf die Atmung. Zwei Tage vor demRennen fahre ich nicht, um, wenn der Augenblick kommt,frisch zu sein. Während des Rennens möchte ich den Wett-sahrern raten, stets Vertrauen auf sich selbst zu haben. Vielewürden Sieger sein, wenn sie es sich zutrauten. Bei einerlangen Distanzfahrt ist Chartrense mit Wasser zu empfehlen,was ich bei meiner Fahrt Paris-Brest mit großem Vorteilgetrunken habe. Bei kleineren Distanzen kann man Cham-pagner oder Thee mit etwas Citronensaft nehmen. DieBnhnwettfahrer sollten nach ihrem Endspurt nicht sogleichabsteigen, sondern noch eine Runde fahren, um allmählich zuAtem und Ruhe zu kommen, bevor sie absteigen. Ein jähesAnhalten nach einem vollen Schnelligkeitstempo ist sehr un-gesund. Schließlich empfehle ich ganz besonders oft wieder-holte Waschungen des Körpers und als besonders stärkenddie Douchen, dagegen halte ich das türkische Bad für ver-weichlichend, und man soll sich desselben nur nach einerlangen Fahrt als eines Bernhignngsmittels bedienen."

Wir hoffen, daß das Vorstehende einen jeden befähigendürfte, das seinen Trainingszwecken und seiner Natur Ent-sprechende daraus zu entnehmen. Wir betonen schließlich,