Hhgieine und Training des Radfahrers.
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Dem Bade nahe stehen Waschungen, Donchen. Die kaltenWaschungen bilden eine für dasTraining und die Regelung derHautfnnktionen besonders wertvolle Kaltwasserbehandlung.Man läßt am besten eine mäßige Hebung, etwa mit Hanteln,vorhergehen, taucht dann einen großen Schwamm vollständigin kaltes Wasser, hält ihn über die Schultern und drückt ihnauf einmal über den ganzen Körper aus. Darauf trocknetund reibt man sich mit rauhen Tüchern ab und macht einenkleinen Gang, um die Blutzirknlation wieder herzustellen.
Diesen reihen sich mit verhältnismäßig noch höhererWirkung Abreibungen und Massage an. Die Abreibungengeschehen entweder vermittelst der Hand selbst und stellen indiesem Fall bereits eine Art voll Massage vor, oder mitFlanell, Haarbürsten und dergl. Man kann die Bürste nochmit aromatischer oder alkoholischer Flüssigkeit benetzen, be-sonders mit Kölnischem Wasser, Kampferspiritus rc., wodurchdie äußere Hautzirkulation und die äußeren Nerven belebtwerden, die Haut selbst gesäubert und gestärkt und der ganzeOrganismus erfrischt wird. Die Massage ist noch weit wirk-samer und hat, wenn von geübten Personen ansgeführt,geradezu überraschende Resultate. Bei einem Dauerrennenkann sie selbst den angegriffenen Radfahrern eine ungewöhn-liche Ausdauer verleihen, indem sie ihre Muskelkraft inwunderbarer Weise stärkt.
Neben der allgemeinen Hant-Hygieine seien noch einigenützliche Winke gegeben betreffs der Sinnesorgane, desKopfhaars und für die Behandlung der Füße. Da währendder Fahrt leicht Staub oder Insekten in die Augen, Ohren,Nase oder den Rachen eindringen können, so empfiehlt essich, bei der Ankunft diese Teile mit Borwasser (3 : 100)oder mit Naphtolwasser ( 0.2 Ar auf 1000) auszuspülen.
Oft fahren die Radfahrer niit bloßem Kopf, sodaß diedurch den Schweiß feuchte Kopfhaut leicht trocknet. Mansollte die Haare kurz tragen und sie nicht entblößen. Injedem Falle ist zu raten, den Kopf gut zu seifen und ihn mitKampferspiritus einznreiben. Das Waschen der Hände und
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