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Katechismus des Radfahrsportes
Entstehung
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Die Bereifung.

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Vorrichtungen gegen das lästige seitliche Ausgleiten beinassem Wetter giebt es vielerlei verschiedene. Außer dengenannten, eigens zu diesem Zwecke hergestellten Nou-slipping-Laufdecken hat man auch die Nonslipping-Bands, welche sowohl in dem System der Quadrat-, wieLängsriefen fabriziert werden; ihnen schließen sich diefassonierten Gummibänder und andere Vorkehrungen an,welche zugleich dem Zweck dienen sollen, Verletzungen derPneumatikmantel zu verhüten.

Einen praktischen Weg, um die noch vorhandenen Nebel-stände zu bekämpfen und sowohl das Ausgleiten auf schlüpf-rigem Wege, das Platzen wie auch das Durchscheuern derGewebe zu beseitigen, beschritt Ingenieur Veith, indem erdas Einlagegewebe der Laufdecke nicht diagonal Herstellenließ, wie das bisher geschah, sondern aus Längs-, Quer- undDiagonalfäden. Hierdurch hat das Gewebe nach außen hinnicht mehr die allzu straffe frühere Spannung ausznhalten,wobei infolge der Prallstöße ein leichtes Zerreißen der Ge-webe befördert wurde, sondern der Reifen wird im Längs-wie im Querschnitt durchaus rund ausgepumpt, und die Ver-schiebung der Gewebefäden diagonaler Gewebe bei jederUmdrehung und damit deren Reibung fällt fort. Ebensowird das seitliche Einbiegen der Kurven und damit ein Grundfür das seitliche Ausrutschen beseitigt, sodaß der unter demNamen Veiths Radial-Pneumatik bekannte Reifen einewirkliche Verbesserung darstellt.

Befindet sich nun der Reifen nebst dem inneren Luft-schlauch in der Felge, so wird ihm durch das Ventil mittelsder Luftpumpe die Preßluft zugeführt. Es ist daher vonWichtigkeit, uns auch mit dem Ventil und seiner Einrichtungbekannt zu machen. Im Anfang der Einführung derPneumatiks war das damals noch unvollkommene Ventilhäufig die Ursache zum Versagen des Luftreifens. Heut-zutage ist das sehr vervollkommnete D u u l o p - V e u t ilfast allgemein eingeführt und in der That sehr brauchbarund verläßlich.

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