Verbreitung des Radfahrsporls in der Gegenwart.
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Frankreich, einst einer der besten Kunden Englands, istjetzt in der Fahrrad-Industrie ebenfalls mündig geworden;es baut Tausende von Maschinen, und was es darin leistet,bewies schlagend die große im Dezember 1895 stattgehabteFahrradausstellung, der III. Salon du Cycle. Seit derZeit, als es erstmalig in fahrradindustrieller Beziehung indie Öffentlichkeit trat, hat Frankreich Niesenfortschritte ge-macht und besonders nach der Seite technischer Verbesserungenund neuer Erfindungen hin Bedeutendes geleistet.
Deutschland, welches früher ebenfalls seine Maschinenaus England bezog, ist jetzt als Absatzgebiet selbst von denEngländern aufgegeben, da sie notgedrungen anerkennenmüssen, daß unsere heimische Fahrradproduktion so überausrasch gestiegen ist, daß die Zeit gar nicht mehr fern ist, daenglische Maschinen und Teile nicht bloß aus Deutschlandausgeschlossen sein werden, sondern wo die deutsche Industrieauf fremden Märkten sehr ernsthaft mit England in Kon-kurrenz treten und sich nicht weniger stark geltend machendürfte, als die der Amerikaner.
Die deutschen Weltfirmen: Dürrkopp L Co.-Bielefeld,Kleher-Frankfnrt, Opel-Rüsselsheim, Gebrüder Reichstein-Brandenbnrg a. d. H. und Seidel L Naumann-Dresden, dieebenfalls hervorragenden, nur wenig kleineren Fabriken vonFalke L Co.-M.-Gladbach, Frankenburger L Ottenstein-Nürnberg, Rob. Höfer L Co.-Nordhausen, Gebr. Kayser-Kaiserslautern, Kretzschmar L Co.-Dresden, Marcus L Co.-Münchcn, Marschütz L Co.-Nürnberg, Reißmann-Doos,Schladitz-Dresden, Stöwer-Stettin, Gebr. Thomas-Bautzen,Winkelhofer L Jaenicke-Chemnitz, die Badenia-Werke zuGaggenan, die Neckarsulmer Fahrradwerke re., sowie dieursprünglich englischen Filialfirmen von Hillmann, HerbertL Cooper (Premier-Chcles)-Doos bei Nürnberg und DeutscheTriumph-Fahrradwerke ebenda liefern pro Jahr in stetsgesteigerten Progressionen eine ganz bedeutende Summeerstklassiger Fabrikate, welche allen Industrien der Weltdie Spitze bieten können und dieselben in Einzelheiten wie