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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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220
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Stincken-der AHM

Natur siärltcn.

KalterMa

gen.

Bauch-

grimmen.

Meren.

Mutter.

22» Der Teutschen

Von der Kmfft und Würckung

Galanga.

HU dieser Zeil halten die Aertztdie Qzlzn^n,^für ein köstliche Specerey/braucden derselbenbeynahezu allen Brestendcßieibs/ist von Na-tur warm und trucken/ biß in die dritte Ord-nung.

In den Apothecken hat man ein Confecl dasheistOiZß2l2nZ2, isifasinützlich zu allen inner-lichen kalten Bresten/deß Magens/der lebern/»lNd dtt Nieren/zertheilt alle Wind und Blastim ieib.

Innerlicher Brauch del Ga-langa.

^Alanga im Mund zerkauet/ und genossen /> ^-^wehretund vetreibet den bösen siinckendenAthem/gleich dem Zimmet.

Gedachte Wurtz / und was für Confect /Draseney/Pulvero/der anders daraußbereitteewird / stärcktt die gantze Natur/ erwecket dieSchwachen/und hilfft ihnen wieder auff dieBein.

Galanga erwärmet und siärckel den kalten

Magen/besordert die Dauung / verzehret die

' Winde im leib/und stillet dasBaucdgrimen/

ckolica passio genannt/ so von Blässen und

Winden im Leib entstanden ist.

Galangawurtz bekompt wol den kalten ver-fiopfften Nierm/un der Mutter so mit Blässenbeladen ist.

Wel.