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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Il'lün,.

Gerbelier.

zoo VerTeutschen

gewachs/das nennen dieEynwshner Vrasm«.zu Teulsch ein Mißgewächs/oder ein Basthart.Aber unsere Kauffleuch und Wmtztramer zumlheil/die dem Pfennig so ha« nackfiellen/wiffendenBasihartPfcffer/welcher ohn alle Schärf-st lmd Geschmack ist/wol zu vertreiben: Ursach/sie stossenund mischen den newen hltztgenTeut-fchen Pfeffersamen sden wir zili^u^ttrum und^mTlöer cgninum nennen) unter dm lhörich-ten ungeschmacklen Basthart Pfeffer/ welchensie bey ihnen Gerbelier nciien/alsdannwird der»selbig töricht Pfeffer gantz hitzig un scharff/ undfür den allerbesten Pfefferverkaufft und vertrie,ben. Also muffen wirTeulschen in allttleyWaatuns lassen äffen und bep der Nasen herumbführen.

Von dem Nahmen deß

Pfeffers.

^Rstmahlswann dasPfefferbäumlnn seine

junge Frucht siost/ das seynd Fingerslange

Zincken oder Zäpslcin / gantz getrungen/ mit

vielen kleinen Kornlein zusammengepackt/an,

zusehen wie die jungen Dannzäpfieiu/ die nen>

nee man langen Pfeffer: Und so bald die Körn«

lein außgewachscn/undim Weinmonat abge-

nommen werden/ nennt man sie Pfefferkörn-

leln/zu talein Piper, auff Griechisch ^^l/x.

v.asc.iib.« Aber denunvolkomlicken undunnützenPfeffer/

«p,i48. nennen dieE«nwohner(saglDi)scorides)I5r2l'

riin.Ii!,. -. m2,imklmio stehttI5l-ecrlM2il5,bel)d<nWÜrtz-

5«äp.'cap. kramernheisterGerbelier. Der Pfefferbaum

3/7. ' heist«nAverroe varfufcl.un der Pfeffer heisi in

LcrZpionc kulicl. Es