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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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182
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I?2

SerTeutschen

Dorn.Sprelssen

Wundenhcplen.

?lin.1ib.Hz

gelinde Fettigkeit/die Schmertzen zu stillen/ istbey den Wundartzten gemein: So macht manauchdamitzws köstliche Salben/als das Un-

^uentum dilrinum und populcanD.Nicolai.

DasHaseSchmaltzistinsGeschreytomen/

daß es Dorn und Spreissen zu rück treiben soll/

es mnß aber gegen den Schaden angestrichen

werden.

Haar wach B3renSchmaltz auffdie taten Hsuvttr ge-

slN' sirichen/mackt des Haar wieder wachsen-Ga>

'"""'"' lenussagt/dieKunstseygewiß.

Feister Speck über die Wunden gelegt sollwunderbarlich heylen/ sagt Terapio 2nilic>«t2-

te plmiliccuncii, cap 451.

Vilnius schre,bel wiedieFlttn djSchweinenSchmalß in hoher Wurde haben gehalten/unzu ihren BrautCeremonien genommen: Nem-Uck/wannzwey junge Ehtleutersimahszusam.menkommen/mufiemaninderBrautkammerdie Pfosten unoSchwellen mit Reinberge-rSchmar salben / das soll der Zauberey unndSlbalckhelt/ soelwan mngen Eheleulhen wi«dtrfahren / zuwider seyn. K52<luviu5 s sagtPlinius)hat wol SckmaltzindemTheilhochgepriesen.

UnlerdemUnschlilt Unnd Marck ist der Hir-tjen das berümbste /und wird gebraucht zu vielenDingen.

VioscolllleZ sagt / so jemand mit HirtzenUnschlitloder Marck sich thm salben/denselbenfiiehen dieSchlange/undandere gifftigeThier.

Es heylet auch Schrunden und Ritz amHindern, 8.tt.

Gchlangm.

^chrun

dlN.