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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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180
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l8o Ocr deutschen

Wie manSchmaltz und alleFette/

unzerlasscn ein Zeitlang

bewahren soll.

l^AnsolungeschmeltztSck'malßunUnschlill/""welches man behalten will zur Artzney/vor allen Dingen wol säubern / offtunnd schonwaschen / und am Schatten reckt wol lassentrucknen / unud hart über einander packenoder pressen/und darumb leine Tücker ziehen/und in ein kühl Qrch in die Höhe auffhencken.Galenus h<tt seine Fettigkeit zuvor nut torbeerBlätteren umbwicklet: Man möchte solcheFette bcy uns mit Bast der Seytwelden/otl mitBircken Rmde^uvor verbindl-n un auffhencke.

Wie Schmaltz und Unschlitt soll

Massen werden-

<)iLle Fette so man schmelzen will /soll zuvor"vom Blut und andern» gereinigel/und offemit Waffer gewaschen werden/und so es Micke

vloccir.!,!'. ^^g^^^h^^l^,^,g^zs^zs^gh^hen/

2.c2,'.6». ^asIetl fieinzersckueidei'/ünd ganlzsittlich übereinem Kolscwl lein zerlassm ulldlnem Geschirrsäuberlich das Sckonsteabgiesseü/so ^.gestehet/folgends in einem külen Ort bewahren.

DtcAltcnhabenlhreFettetheilSinderSon«ncn/thcils unl'eissenWassel lassenzergehen/ undann in einem kalten Wasser / darein sie csge>gössen/wieder lassen gestehen/ und erkalten.

Innerlicher Brauch der Fette.

conum.en /^-Cbmallz u»d Unscklin nehren den ieib" ""^"^ ^'nlchl sonderlich / werden derhalben nicht

Kost