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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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»44 OerTeutschen

Auß dtn Eyerschalen br«nm man einen scho,nen wtissen KalckimZiegelofen/istnützltch demWüdartzl/zu denCorrofiven unEyungen.D«Alchymifien haben auch solchen Eyertalck in ih,rerWerckfiatt.

VomBrauchderEyer/aufferhalb

derArtzney.

<V>)emand wird genugsam beschreiben ton,^ ^newwezu dleEyer stets gebraucht werdm.

DieIlluministen sind die ersten/die den Ey,erklar mit einem Badsckwam zerbrechen/ liß ergantzdünnundzu Wassermrd/denbrauchen sieunter die Farben: Also chunauch die Mahler/undihresgleicken.

Vorzeiten Uessen die jungen Gesellen ihr

Haarpüffe. Haarmit Eyertlar kraus macken / j«tzunderbe<

schären sie sich gar / und lassen die Kunst vom

Eyertlar den Iungftawen zustehen/dererHaar

sol davon gelb werden.

AndereKünsiler / als Goldarbeit«/Alchy,misten/und ihresgleichen/treiben Wunder mitden Eyern.

Die Apothecker tonnen deß Eyerklars zu»hrenConfecttn auch nickt entberen/deßgelichenwann sie den Zucker clarificirm und lautern.In Summa / Eyer werden zu vielen Sachennußlich gebraucht.

EtnHoltz m,t Eyertlar überzogen/und wie«derumb getrocknet/sol im Fewr nicht verbren»nen. So viel sey von Eyern gesagt

Das