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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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142
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l^t VerTeutschen

2»!en. Üb. Eyer in Essig gtsott<n und gtffen / stillen alle,i. «mfi. Bauckflüß/essey die roch<oder weisse Ruhr.Et«Bauchfiuß lichemischen zuvorunter die EyerdasSähm-lnllen. i<in ».l,u5,L2l2uttl2m Galläpffcl/ und derglei-chen fiopffende Ding.?liniu5 beschreibt eine besondere Artzney fürriiu.lib z« dierotl»BauchruhrvonEyern/undsplicht/man«?.',/ soll Eyerwenigodervielin ein irrden GefäßRot bauch, schlagen/und darunter Honig/Essig/und Oel/fiuß. jedes gleich vermischen / und mit einander imHerd lassen backen/das sol ein bewährt Artzneyfür denrothen Bauchfiuß seyn.

Eufferlicher Brauch der spel ln

der Al tzney.

Z>As schöne Eyerttar ist fast zart und dünn/

^^sagt (^alenuz lil,. ll. zimpl.wird zu vielen

Sachen gebraucht/ dannesmillert diegifftige/

hitzige/belfftndeSchade/d<rAuge/ö Scham/un

amHindern/wehret denFlüssen wnnderbarlich.

riin lib.jH. Darum soll man inEyertlar Weyrauchpul-

cZ,' vermiscken/und über dasVonheildeß Haupts

Hauptflü^ legen/so stillen sich die Hauptftüß/ und werden

wenden, anderswo hin gewendet.

Ich glaub wann man Burgelsajft unter denEyertlar scklüge/und legtsdan mit leine T,«ch-lein über dz Haupt/solt grössere Würckung ha,ben: Dann der Safft postul^c« diene fast wolzu den Haupstüssen/sagtt Plinlus.

Wann die Wundärßte und Scl?erer l»i<

Wüdeverbinde/müssesieEyerttardalbeyhabs.

ü^«n. IIb. Man bindet das Eyerttar über die Stirn für

«.iim?. die Fluß und Rinnen der Augen/thut man aber