il2 GerTemschtn
Ein Trunck Essig wehret ingleichem demAuffsiossen/5mßultU5 genant.
Essig/wann der im trincken zu fiarck ist/ magman ihm seineSchärffe mil gebahetemRocten-brodmiltern/ oder mit Wein mischen/oder einwenig Saltz darunter temperieren.
Eufferlicher Brauch und Nutz
deß Essigs.
AtSsigin den Mund genommen/ so manim^-Bad ist erhitz« worden / vertrtlbl dle Hitz/Ohnmacht und wehret der Ohnmacht.
Niessen/ Wann das Niessen jemand hart an^ompl /vertreiben, derselbigenechean Esslg/eshorttauff.Haupt, Das ditzig «lnd schmertzllche Hauplwehewird muEsslg hingelegt/alle hitzigeBrände werden mit Ess'g außgelösckl und gedämpft.
So jemand Wurm od« andere Thlerlcin
in Ohren hätte/ dem soll man warmen Essig
darein tropffen lassen/davonmiissensiesierben.
Also gebraucht/wehret dem Sausen / und
zertheilt die Geschwär in den Ohren.
Man mag auch den heissen Damvff in dieOhren empfangen/hat cs gleiche Würckung.Alle Knollen hinder den Ohren soll man mithinder den Heissem Esslg bihen/eins Schwamm darinn n<<Ohren. tze»/und die Knollen damit streichen.
GemeldlerBrauch deß Essigs zertbcilt und
^W^ vertreibt die S«äme/und geschlagene Mahler.
^ Warm« Essig lnMnndgenominen/ macht
Wackcnde Mss die lahme/ hinckmdeZähn/ bessert und
Zahn. bevefiiget das schwache lodere Zahnfiel<ch/weh.
ree
^Hitzig«Bmnd.Würm inOhren.
Ohren,Sausen.
Knollen