Z!9 DerTeutsche»
beynabe zu allen Trachten Sommers unnbWimers gebraucht wird.
Aber in dem The«! vergreiffm ßch unsererViel/undwöllen den lustzurSpeissen erwecken/die porhm einen kalten Phlegmatischen Magenhaben/ wissen nicht daß Essig auch rKIeßMÄMgebiehrel/ und den kalten Magen schädlich ist/wie hernach weiter vom Schaden deß ElsigSsoll gemeld werden.
Welches hitzige leutt sind/ mögen den Essig/und was damit bereitet wird /wohl brauchen/sonderlich im Sommer zur Zeit der Ernde/wiewir von den Alten lesen/als die Ruth zur Zeitder ErndeaufdesBoasVerwilligung Brod-Essig mit andern Schnitterngestcnöat.Rut.H.Unsere Bauren/fnrnemnch im Elsaß / lassenin der Ernde den Esslg unnd Sallat fahren/brauchen viel lieber Zwiebel und Knsblauch /und bekombt ihnen auch besser. Aber die Wein-schlucker unnd Epicurer begehren stäts Essig/damit wird ihre Trunckenheit abgelöscht / unl>einneuer tustzurFüllereymitEsslgauferweckt/
sagt V.uelliu5 2utNorit2te Lcrti) lib.i. cgn. i^.).
In der Noch soll man Esslg zur Artzney Nichtverachten/dann Essig gemmcken, löscht die grosMagen hitz ft Hitzdeß Magens/ es zcrtheilt undzerlrennetGcrunncn s"unnen Blut und Milck,m ieib.M,lch und Essig vernelbt/undjagt auß dem leib Giffl/Blut zer< undsonderltch/ so jemandEgelsl^tinettiru-lbcilen. clin« genant) ungefähr im Mass« hätte eilige-Glfftengel. truncken/demselbengebemanvon Stundan ei-nen warmenTrunck Esslg mit Saltz vermischt/so müssen sie welchen.
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