Druckschrift 
Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
Entstehung
Seite
118
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

»8 Ver Teutschen

Von der Krafft und Würckung

deß Essigs.

AlUßGmdünckeundconjeaur.Wsichdit

l.ib.l.«,!«. ^Warheit Nlt allemal ergreiffen/fagt l32le-

nu5: wie dann etliche den Essig von Natur

warmer Eigenschafft deuten wollen/ die ander»

kalterWürckung.SolcheMeynungundMiß,verstand hat (3glcnu5 hingelegt/ undsatlsamenBericht vom Essig und seiner Eigensckafftschriftlich gesiellt/lili.i.zlmpl.c.l?.undi«Wür,ckung deß Esslgs an seinem selbst ieib selbst war-genommen/und erfunden/ daß Efflgerstmahlsauffcine gesunde Haut ein Zeillang dcß Men,schengelegt/Mlich Kühle/und so derselbe abge-than/fahederselt'lgeOrlanüberzwtyodtrdrtyStunden warm zu werden/also kühlet und wär-mt zugwck der Mg.

sal. c. «. Die gründliche und reckteMcynung Qaleniverhält sich also/nemlick daß der Essig weder zukalt noch zu warm sey / gehört in die Zahl soman Neuti alia nennt, dann er ist auff alleSät-tel geschickt und bereit.

Dock daß man gewiß «nd eigenlick deß Es-sigs Krafft erlerne/ sollmanwlssen/daß Essig /wie <^2lenu5 sagt/von Natur kühl und lrucken

«r. «4, ist.DieserMeynung lIaleni sind zugefallen dieneue Scribenltn/als Pliniu5> ?. H^ineta, undMelius, deßgleichen die Araber/ als 5er2pio,«.2ll5 und^vclrai5,lehren/daß Essig taller undttuckenerQuMzlensey.

Auff