62 Verdeutschen
So ist nun/in gemein zu reden/ein jedes Oe<rintzelzuialemco25u!um,undHufGnechisch?/ti2genannt/einerwil'erwertigenNalur undEigenschafft/dann was gerunnen ist/ das ze»«heilt es/und was zertrennt ist/das macht es ge-rinnen/wird berhalben auch nützlich in der Artz-ney gebraucht.
Innerlich.
I.il>. ,o. O^Alenus sagt / wie das Gerintzel von einem
5impi. ^-^ Hasen gut sey für die hinfallende Sucht /
Hinfallen, mit Essig vermischet und getrunckcn.
de Sucht. I^t gcmeldle Würckung gibt viosconcles
vl°k.lil>.- ^em Gerintzel vom Meerkalb/ pl^oc^genandt/
und sagt weiter / daß es dic Krafft und Wür,
ckung derBybergeilehabe/dann so man gedach,
te"Gerintzel einem Weibe eingebe / die in
Ohnmacht Ohnmacht von wegen der auftstelgenden Bar»
muller gefallen sey / derftlben werde darmitge,
holjfen.
Aber das Hasengerintzel/deßgleichen dieGe-rintzelvonKälbern/Zlgen/iammern/Hlrschen/Rehen/Gemsen und dergleichen/sind gut widerdas eingeuomen Gifft/sonderllck fürdie Wolf,wurtz Aconitum genandt/inil Wein vermischtundetngetruncken.
So man Gerintzel mit Essig einmmbt / dasI^unncn zercheilt im Magen die geronnen Mllck. Es sa-2/^' gee Galenus/er Kabs offc warhaffttg befunden.Hunnen und so jemand gerunnen Blut im Leib hat-te/dem geb man Gerinne! zu trincken/so zertheiltessich / und istm dem Fall das Hasengermtzelam edelsten/nicht allein für das gerunnen Blut'
im
Eingenö»menGlfft.