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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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36
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Nutz dersüssen war«men Was«ser.

Wasser»sucht.

,. 8im^,I.FlicssendeWunden /faule Ge»schwär,Mlltzsüch.tiqe, Blut'gang.

)6 VerTeutschen

Aber süsse warme Mass« geben gute Bader/nicht allein den junge Kindlein,, sondern auchden elenden verzehrten Menschen / so das schäd-lich lebnm KeÄicmn haben gehabt. Auch al-len lahmen Menschen/ so von grofferKältemiähmegefallen/bekommen die warmen Massel-bäder fast wohl.

Die versallzene warme Wasser bekommenwohlden Wassersüchtigen/deßgleichen Schwe-fel/Salpeter undErdbeckwasscr/wann sie darinbaden/ darumb daß gedachte WasservonNa-tur trocknen und außdörren.

Alaunwasser trocknet und säubert wol/ dar-umb soll man die fliessende Wunden / faulenGeschwür/und ihres gleichen damit waschenunnd baden / so kommen sie desto leichler zurHenlung.

Ery oder Mttallenwasser / als auß den Hut»ten undSchmldten / bekombt woldenMiltz«süchligen/un denen so sonstdcl Blulgang teydslhut.Diese und alle andere warme Bergwasser/sind nicht dem Viehe/sondern allein dem Men>scken von GOtt dem HEreen auß sondererGnadezumGuten erschaffen und gegeben.

Was aber diewarmenatüllicheBäoervonMetallen/Bergwerck/ oder anderer Mineral»«en/für Tugend undKrafthaben/wollen wir hie,mit nit anzcigeu/sondern biß anihr Ort sparen.

Äuchbm lckdeßWasserssckon müde/ so istdie iufft in den stuckten Thalern gantz lrüb undstörig. Bey dem Feurwaro mir heiß und ohn>mächtig/wir wöllensiirters besehen / wie unsdas Erdreich ansehenwölle.

Gas