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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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22, Ger Temschen

allerley Gewächs/als Grasnnd Kraul/sruchl»bare Bäum, ein jedes nach seiner Art.

Also sieh« man nock heutiges Tags / daßWasser und Erden alle lebendige Thier undGewächs herfiir bringen: Das Wasser bringtFisch und Gevögel unter demHimmel/daßEld-reich aber tragt Gras und Nahrung für fit. Zudem so kompt das Viehe auß derErden/und fin-det drauffSpeiß und Nahrung.

Das ist aber der Erden unmüglick / ob siewol alle Gewächs/ Frucht/Thier und andersHerfür bringt/so tan doch deren keines ohne was-serigeFeuchtlgkeilwachscn/zunemtn/oder Be-stand haben/in Summa esmliß Wasser dabeyseyn. Umb tvßwillen haben die sebr allen Weis«/

als 'llialez^ilcllus l>Ndtte/Ic><lli5,daßWaiset

für das erst und ältest Element außgtsprochen/sonder Zweifel darumb/daß ohn Wasser nichtswachsen/zunehmen oder bestehen tan.

Hierauß folgt unwtdersprechlich / daß mandeß Wassers so wenig alsdeß Fewrs und iufftsentrahten tan/ dieweilohn Wassernicks aufi^>kommen/wachsen /ein Fürgang haben oder be»stehen kan.

So ist nun/ins gewein zu reden/deßWassersa ller erste Krafft und Tugend/daß rom Wasseralle Ding müssen befeuchtet / zunemen/b<MH>met und gemebret werden. Erstlich so hewenalle lebendige Creaeuren von wässeriger Feuch,

nach alleSahmcnauffErdm/g,oß und tlein/obsie wol etwas trocken un indisch seynd/müsscn siedoch/solle sie änderst wachsen und fruchlbarwer.

dm/