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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer. tj

pfichttn Thälern/sollderlich gegen Mittag gele»gen/ da die faule vergiffteiufft mehr dann anandern schonenOerlern einfällt /tanman wolmitKunstenrectisiciren und bessern.

Das geschicbt erstlich mit Feuer / das nichtallein die giffnge iufftverzehret / fondernaucheinbesondereiufftimbrennen mit sich bringet:dann rein Feuerohn iufft brennen tan/so wenig«in jedes Wasser ohn iufft ist/also wenig tan einbrennend Feuer ohn die iufft seyn.Darumb hatder scharpfsinnig Hippocrates viel Stadt inGriechenland zur Zeit der Pefiilentz allein mitvielen Feuern erledigt/alsda erin allen Gassender Slädt täglich grosse Feuer von wolriechen-dem Holtz der Cppressen/Weckholter/ Dannenund Kyffern/ließ anzünden und brennen. Die-fem ernennten Exempel magmanzurZeitderbösen iufft nachfolgen.

Auch so mag ein jeder seine eigene Wohnungund Gemach mit statigemFeuer zur bösen Zeit/mit wolriechendem Holy gemacht/reinigen undbewahren. Wir haben in nnserm Teutschlandgut Eichenholtz/Dannen undKyffern/WeydenundWachholterholtzMitseinerFruchl/daraußmag man Feuer machen / und die iujftbessern/welche Menschen aberreich sind / und habenszubezahlen/die tragen stets?oma ^mbrZr bey sich/und bessern die iufft in ihren Gemächern mitRauchterlzlein / mit Paradeiß und Sandeleholß/und dergleichen köstlichen Dingen. Anderegemeine ieut brauchen Rosen/iafander/ Spi-ca/Nägelein / und den eolm Gummi Benzol/«der ^a'» vulci5g<nands

Aber