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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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Speißkammer^ H

muß man der Pestilentz und gemeinen S«r,bens in Sorgen stehen/dann s wie gehört) seistdie Pestilentz nichtSanders/dann ein Verände»rung der Luft / in ein widerwärtige giffligeFäule der natürlichenFeuchte.

Zum letzten / so offt der lentz kalt ist/und zurselben Zeit wenig oder gar nicht regnet/und dochnicht desto weniger die mittägiscke Winde etli-che Zeit mit dunckelem Wetter das Regimentführen/un aber bald darnach die tust ansäht sichzu läutern / und also beharret ungefährlich achtTag an einander/stehet man abermals in Sor«gen. Ursach/die alten Feuchte/so sich in vergan-genem Winterbey dem Menschen erhalten undgemehret haben / die sollen im ientzen durch ih-re ?»ro5,das ist / Sckwelßlöcklein/von Natureines Theils außgelrieben/und andern Theilsdurch die warme Zeit d<ß ientzens verzehretworden feyn / dieselben werden alsdann durchdie Kalte der Lufft zurück getrieben/und im ieibverhalten / die sahen darnach an zu pumficirenund faul zu werden.

Und so bald daraufderRegenwind überhandnimbt/ wird das Geblüt im Menschen mildenallen faulen Feuchten vermischt / welches sichdarnack/ soweitdergantzeieibist/ zertheilt:wann solches vorhanden/ wie tan man vielge-sunder Tag ho ffen/dieweil die gantze Namr deßMenschen von obgemeltcn ungesunden Lüfftenvergiffttt ist? Warlich solche unartige Zeil undiuft dräuen viel tödtlicker Bresten / sonderlichden schwängern Frauen.Nippoc.^e ^crc.und

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