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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
Entstehung
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s Oer Teutschen

?s3lm.,o4 sie/und werden wiederum zu Glaub/ du läsi außdeinen Achem / so werden sie geschaffen/undvernewerst die Gestalt der Erden. Also tanman der iufft (soll man anders leben ) garnicke emrachen nock entberen.

Die Eygensckaft aber einer jeden gesundentufft «st mittelmässig/still/tlar /ohn Nebel/ tem-periert/nickt zu heiß noch zu kalt/nickt zu tro,cten nock zu naß/ menschlichem Geschleckt amaller beqnemefien/ innerlich unndausserlichzubrauchen.

Innerlich und äuffetlich.

cTxIe trockene Winde von Mitternacht ver-^zehren die Feuchte/zieren den ieil»/ ^nd er-langem das i^eben. Aber die feuchte ungesundeWinde von Mittag chun das Widerspiel.

Die Winde vonAuffgang sind gesünder undwohl temperiert / vergleichen sich dem tentzen.

Vom Nldergang blasen und wehen die gro-be / ungesunde / unstste und wa nckelbare Wide/dem Herbst gleich.

Gleich wie die sanfte/reine/temperierle tuff«so weder zu kalt nock zu warm/ weder zu trockennoch zu naß sind/die innerliche Kräfte der Men.schenerfrewen/starcken/undvorboserFeucktig>teil bewahren : Also thue das Widerspiel alleuntemperirte iuft. Derhalben ick cinwenig an-zeigen will/wobey man die ungesiMeiuft saufdaß man sich vor vielen Bresten wisse zu hüten)erkennen soll.

EM

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