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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.
ist fast matt glänzend und meist oben mit IJ. I'rypethclium Spr. (Löcher-
einem dunkleren (braunen) punctförmigen War zenfl ecllte). Siehe S. l6j.
Fleck bezeichnet, oder auch selbst durch eine
, » . n tp T,ii tt 2. TrYpethelium olivaceo - fuscum Zenh.
sehr lerne Oettnung durchbohrt. Im Innern -" ■'
, , . ,, ,. , ... ,. , , (OlivenbrauneLöcher-Warzenflechte).
haben sie einen gelblichen, gewöhnlich noch v '
mit einer dunkler gefärbten hüllenartigen Diagn. Thallus häutig, fast cartilaginös,
Schicht umkleideten Kern, der anfänglich unbegrenzt ausgebreitet, ziemlich glatt,
bei noch sehr unentwickelten Exemplaren durch die darunter liegenden Apothekien-
keime uneben aufgetrieben, blafs oliven-grün. Apothekien warzenförmig, licht-röthlich braun, zuletzt schwärlichbraun,von der veränderten Thallusoberhaut über-zogen, einzeln, bisweilen zusammenfiie-fsend, halbkugelrund, oft etwas nieder-gedrückt, oben matt glänzend und mitschwarzen Puncten und Flecken besetzt,und dann oft rauh, innen mit mehrerenschwarzen, länglichen, aufrechtstehendenKeimgefäfsen in dunkelbrauner oderschwärzlicher Masse.
(Wohnort.) Auf ilcr Tlindc von Iionplandia trifoliatn,ziemlich seilen.
Bemerkungen. An den uns vorlie-genden Exemplaren war der knorpelig-häu-tige Thallus nicht gerade sehr dick, aberAbbildung. Fig. 1, a ein Rindenstück ziemlich ungleich, was durch die unter ihmvon Exostemma floribundum in natürlicher befindlichen Apothekienembryone bewerk-Gröfse mit Poroplwra gilva, deren wachs- stclligt wurde. Letztere pflegen nämlichgelbe Apothekien als einzelne punktförmige sich noch unter der Thallushaut zu gestaltenKügelchen deutlich hervortreten, h Ein und drängen dann dieselbe kugelig hervor.Stück derselben mit einigen Apothekien (5) In diesem Zustande ändert sich die Farbevergröfsert. Es pflegen die jüngeren Apo- und Beschaffenheit des darüber gespanntenthekien nicht immer dergleichen braune Thallus noch nicht, erst späterhin, wennPuncte, wie hier, auf der Spitze zu haben, sie sich nach allen Dimensionen vergröfsern,c Querdurchschnitte eines einzelnen junge- treten sie über die Oberfläche des Thallusren Apothekiums mit starker Vergröfserung. hervor, sind selbst durch bräunliche Far-Der schmutzig-o-elbliche Kern pflegt bei alte- bung ausgezeichnet und haben einen mattenren gröfser zu seyn, ist aber auch dann, Glanz. Die Keimbehälter werden durch diewie hier, immer etwas elliptisch, fast zusam- schwarzen, nicht seilen schon zu unre
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im Centro sich befindet, bei älteren abersich immer mehr vergröfsert und endlichden gröfsern Theil des ganzen Apothekiumseinnimmt.
Die auf vorhergehender Tafel abgebilde-te Porophora olivaceo - rufesecns hat einigeAehnlichkeit mit derselben, indem der Thal-lus bisweilen auch bräunlicher gefärbt ist,als dort dargestellt wurde, überdiefs dieApothekien von ziemlich gleicher Gröfsegetroffen werden; allein schon der Umstand,dafs bei Poropliora gilva der Kern gelb, dortaber weifs ist, so wie die verschiedenenFxinden, worauf beide Arten erscheinen , ge-währt hinlänglichen Unterschied; ohne derübrigen diagnostischen Momente zu ge-denken.
mengedrückt
gclmäfsigen Flecken zusammenfliefsenden