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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN. 167

lussubstanz , das Innere der Apothekien und Kennzeichen einer besondern Varietät zu be-

sogar der Wohnort (indem Opegrapha Bon- trachten, die, weil sie vorzüglich so auf

plandi auf der Augusturarinde vorkommt) puassia excelsa erschien, er Var. Quassiae-

ganz verschieden. cola nannte. Jedoch haben wir sie auch un-

. , , ., ? ,,. _ .. 1 , rPr dieser Form selbst auf der gemeinen An-

Abbildung. Fig. 2, «ein Stuck har- ter aiesei tum* b

i. ^i • • j •. /^ /• c ,„ eusturarinde getroffen. GrolsenVerschieden-

ter gelber Chinarinde mit Graphis conjerta, '•" : ' ul " 1 "" uc *

ohne "Vcrgröfserung. ebenso bei b ein klei-nes Stück, um besser die verschiedene Lage-rung der Apothekien wahrnehmen zu lauen.c ein vergröfsertes Stück mit vielen kleine-

heiten sind überdiefs die Apothekien unter-worfen, indem sie bald mehr oder minderauseinandergerückt stehen, ja sogar fast ver-schmolzen, bald (besonders jung) fast kugel-

t^K^^H^M^atj^^^^^^^^^HK 7 i rund hald ziemlich verlängert erscheinen,

ren und gröfseren Apothekien. t ein stark runa, oaia &

„ , , • j- Hiernach richtet sich denn auch die Langs-

vergröfserter Querdurchschnitt zweier dieser Hieinacn rw.ict »

» ■ ,. n -i • c i s.nn} te(discus') welche bei den mehr rundlichen

Apothekien, von denen das eine fast noch spalte <azicu*;, wfiuic ,

•• i- , ,, • j -r fast als blofse punctförmige Vertiefung er-

ganzhch geschlossen ist, und seinen weifsen ras>c tUb uluiac F 11 "" o o

xr j .i- i i ir • i r i scheint. Ueberdem bemerkt man bei Ver-

Kern deutlich erkennen lafst, mdefs das an- scut-mi. «-/cl>c*u<-

j „ i • i •■ <r t j •• crröfseruneen, dafs insonderheit die älteren

dere schon sich geöffnet hat, wo dann spa- ö luuc "'"6 g '

, . , . r -.. , „ . , c . v Auothekien eine wenig glatte, ja fast rauhe

terhm das weifsliche Keimpulver frei her- A P ul " e ' UC11 c ° & '

vortritt.

3. Graphis prosodca Spr. {Opegrapha

prosodea Ach.; O. Bonplandi Fee;

O. cylindrica Raddi. Prosodische

Schriftflechte.)Diagn. Thallus häutig, olivengrün, meistschwarz begrenzt, etwas uneben, dünn.

Apothekien (Rillen) über den Thallus er-<_________________________________________________

haben, ungerandet, schwarz, einfach, siedelt hat. c zeigt dieselbe etwas vergru-klein, einzeln, mehr oder minder läng- fscrt, und bei/ bemerkt man einen nochlieh, mit schmaler Längsspalte (discus), an mehr vergröfserten Querdmchschnitt einesbeiden Enden abgerundet, innen gleich- Apothekiums mit darunter liegendem Thallus

und oberer Rindenschicht.

IL Trypethelium Spr. (Löcher-Warze n fl e c ht e.)

Diagn. Thallus häutig (meist veränderteOberhaut), ausgebreitet. Apothekien War-zen - oder polsterförmig, rundlich, obenmit punetförmigen Wärzchen oder auchLöchern besetzt, Kernhülle meist schwarz,Kern weifs oder schwarz, meist gallertar-

Oberfläche zeigen. Die enge Längsspalte gehtbei einigen bis an die äufsersten Enden. So-nach verdient sie allerdings den ihr vonAcharius beigelegten Beinamen prosodea,in sofern ihre Apothekien bald gerade, bald ge-krümmt, bald lang, bald knrzius.w. erscheinen.Abbildung. Fig. 6, et ein Stück Angu-sturarinde mit Graphis prosodea, indem sichgleich daneben (b) Verrucaria tlielena ange-

artig.

(XVolmovt.) Häufig a „f R il)<!pn von J{ „ nplan(Ua trifoliata.

Bemerkungen. Es pflegt diese Licheneganze Strecken der Augusturarinde zu über-ziehen, indem selbst nicht stets ein vollkom-men deutlicher besonders gefärbter Thallus-rand beobachtet wird. Oft ist auch der Thal-lus selbst mehr schorfartig und dicker, unddie Farbe braun olivenfarbig , wodurch vor-nehmlich Fee veranlafst wurde, diefs als

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