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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.
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innen gleichartig, mehrere derselben in ein als die Oberhaut der Rinde selber ist), wirdmeist warzenförmiges Beetchen (pulvillus, von Acharius, Fe'e und Sprengel alsstroma) zusammengedrängt. schwarz begrenzt angegeben. Diefs istBemerkungen. Der Name wurde aus jedoch nicht immer der Fall, auch wird erdem Griech. ykvya, einritzen eingra- nicht stets weifs getroffen. Sehr niederge-ben, (sculpere) entlehnt, indem Acharius drückt erscheint das gewöhnlich mit einemvorzüglich auf die ritzenförmigenocler canal- weifslichen Rande umgebene grauliche Beet-ähnlich gestalteten Apothekien gewisser hier- chen > welches im Grunde keine bestimmteher gehöriger Arten sah. Indefs ist solche Figur hat, meist jedoch sich der kreisrundenBeschaffenheit der Apothehien keineswegs ein nähert. Der Keimstaub pflegt übrigens aussicheres Kennzeichen, da auch hierher gehö- aem Discus der Apothekien hervorzukeimen,»ge Arten getroffen werden, bei denen diefs Fe'e, welcher die Diagnose dieser Art vonnicht Statt findet. Wohl ist als Kriterium A char ius (Synops. liehen, p. 107.) entlehnte,anzunehmen, dafs die eigentlichen Apothe- setzte das Wort cicatricosis unrichtig nachkien einen stets sehr vertieften Discus haben, subpruinosis , wodurch die letzten Worte der-der meist flach, nicht canalförmig concav ist. selben (ex apotheciorum disco orbiculari exca-Wir verdeutschten defshalb Glyphis durch vato~) keinen rechten Sinn erhalten, indemSc xi lptur flechte, weil, wenn dafür es besser bei A ch ariu s nach ihnen steht.G rabflechte oder sonst ein anderer Name Abbildung. Fig. 7, a ein Stück Rindegewählt wurde, dennoch eigentlich nicht von Qroton Cascarilla mit Glyphisfavulosn.der gehörige Sinn damit bezeichnet werden fr Versröfserung eines einzelnen Stückes der-gönnte. Das als Thallus bezeichnete Substrat selben mit 2 Beetchen, welche weifslich ge-*st auch hi er i m Grunde meist nichts anders, randet erscheinen, und oft kleine fast punct-
förmige Apothekien enthalten, welches dieJüngern sind, da die altern mehr längs ge-dehnt erscheinen, c ein Stück eines beträcht-
a ls die Oberrinde selber.
8. GlypJüs favulosn Aeh. (Waben för-mige Sculptur flechte.)
S n ' Thallus (Rindenoberhaut) weifslich
ler gelb, gleichförmig ausgebreitet. Apo-
' uen (Rillen) schwarz, mehr oder min-ängll (
fach, seit
m gnch, an beiden Enden stumpf, ein-
lich vergröfserten Querdurchschnitts einesBeetchen von genannter Flechte, in welchesdie Apothekien mit ihren Perithehien einge-senkt sind.
9. Glyphis confluens Zenk. (Zusam-menfliefsende Sculpturflechte.)
ter i durch Anlagerung verästelt,
gerade oder (gröfstentheifs) gebogen, mit
lllaer Längsritze, in einem schwärz- Diagii. Thallus (Oberrinde) bräunlich ocker-
hchgrauen, mehr oder minder hreisrundli-
chen Beetchen (stroma, pulvillus) gesam-melt. ' 5
(Wohnort.) Auf der Cascarillrlnde. Selten.Ben »erkungen. Der Thallus (welcher,wie bereits bemerkt, auch hier nichts anders,
gelb, fast glatt, unbegrenzt ausgebreitet,häutig. Apothekien unregelmäfsig rund-lich, oft zusammenfliefsend, tief schwarz,Rand sehr dünn, wellenförmig kraus, fasteingerissen, Scheibe ganz flach, alle Apo-thelwen eingesenkt in ein schwärzliches fla-
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