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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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umgebende

K.RYPTOGAMISCHE PARASITEN. 161

dafs sich ihre Masse streifenweis herabsenkt, selten eine dünne weifse körnerige Staub-auch, wie es scheint, compacter ist, als die Schicht, die zunächst sich um die RillennmcrpVxvnrlp anhäuft, und vielleicht nichts anders, als

der efflorescirte Keimstaub selbst ist, welchersich auch auf die nächste Umgebung der Apo-thekien selbst verbreitete. Hierdurch erhal-ten letztere zugleich das Ansehen von bläuli-

Abbildung. Fig. 3, a ein Stück Chi-narinde (von Cinchona scrobiculata) mit Cliio-decton sphaerale. Oft sind die Wärzchennoch kleiner, als die hier dargestellten, b einvergröfsertes Stück derselben, oben mitschwärzlichen Pünctchen, die nicht seltenfast peripherisch um ein anderes im Mittel-punct befindliches herumstehen, c Quer-durchschnitt eines einzelnen Wärzchen inziemlicher Vergröfserung,

»• Graphis Ad ans. (Schrift-flechte.) Vergl. S. 130.

6. Graphis radiato -ßexuosa Z e n k.(Kr um ms t rahli ge Schrift-flechte.)

eher Farbe, indem das schwärzliche Perithe-kium hindurchscheint. Gewöhnlich ist derRand der kaum über den "Phallus' hervorra-genden Apothekien, welcher durch das Perithe-kium gebildet wird, ziemlich dünn, geschlän-gelt, ungleich, oft eingerissen, allein dereigentliche Discus bei jüngeren, ziemlichschmal ritzenförmig, bei älteren breiter, dichtweifs bestäubt. Zugleich bildet der Thallus,indem er sich seklich an die Apothekienrän-der anlegt, einen sehr dünnen Rand.

Fee hat Taf. VIIL, F. 4 seines Werkes eineähnliche Flechte geliefert, die er S. 34 unteriagn. Thallus (Rinden - Oberhaut) ocker- dem Namen Graphis pachnodes näher charak-gelbhch braun, glatt, häutig, gleichmäfsig, terisirt. Allein bei unserer Flechte ist

unbestimmt und unbegrenzt ausgebreitet.

Apothekien (Rillen) fast eingesenkt, läng-

10,1 , ünienförmig, vielfach verästelt und

gebogen, doch meist radienweis aus ei-

nem gemeinschaftlichen Mittelpunct aus-

lend, schwarz gerandet, der Canal

Ze > discus) weifspulverig bestäubt.

•J Auf der Rinde von Croton Cascarilla.

Remerl lUngen Gewöhnlich findet sichdiese ausgezeichnete Flechte nur auf der Rin-

zweigen, und

de von mehr j llTlgeren CaS carilL„_, _

nimmt hier auch keinen beträchtlichen Raum

in ihrer Ausbreitung ein. Ein besonderer

Julius ist dabei nicht zu treffen, son-

öern che gemslederfarbene Oberhaut der Cas-

carillennnde vertritt dessen Stelle. Doch er-

scheint an jüngere h

, ,f^*„~ „j , ' :nocl1 wenig abge- tue w« we^vu iui« laaientornusen verrnei-

nutzten oder ab<TpripKo^„^. i7 '% . .

1. Band 5 S^ 160 * 21161 * Exemplaren nicht hing der Rillen Graphis radiato -ßuxuosa

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1) der Thallus nicht eigentlich flaviduluszu nennen, da flavus und daher auchdas Diminitivum desselben eher dasSchwefel- oder Gold - Gelbe bezeich-net.

2) Ferner ist er nicht stets granulosus;

3) keineswegs late nigro -limitatus;

4) auf der Abbildung bei Fe'e sind weder dieApothekien so zusammenhängend abge-bildet worden, wie wir sie auf unserenExemplaren gröfstentheils bemerkten,noch auch der eigene Rand gehörig deut-lich dargestellt.

Es hat daher Hr. Fe'e diese Graphis pa-chnodes cnlweder genau beobachtet, sodann istdie unsrige sicherlich eine eigne neue Art,die wir wegen ihrer radienförmigen Vertbei-