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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
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KR^PTOGAMISCHE PARASITEN. 159

viel zu bestimmt ab, denn wenn man ein- Bemerkungen. Mit Lecanora fusca

mal eine stetige Erhebung an der Peripherie oder atra diese Species zu verwechseln, hin-des Apothekmms Rand nennt, so Kommt dert theils die Beschaffenheit des Thallus,unserer Flechte ein Rand mit eben dem Rechte theils die verschiedene Gröfse und Structurils vielen anderen, bei denen man ihn der Apothekien. Eher könnte man glauben,

angiebt.

dafs es eine durch Witterung und andere äu-

Noch führt Fee a. a. O. an, dafs Spren- fsere Einflüsse veränderte Lccidea leucoxan-gel ihm schriftlich die Nachricht mitgetheilt tha sey. Allerdings hat sie auch bei ober-habe, dafs der Thallus bei seiner Lecidea pi- flächlicher Beschauung sehr Vieles in ihremperis eine ähnliche Beschaffenheit (zinnober- Habitus mit L. leucoxantha gemein, dennrothe Unterlage) besäfse, indefs freilich die abgesehen von der Farbe, deren ErklärungApothekien ganz andere wären; wir haben eben gesucht wurde, entsprechen so ziem-jedoch diese Art in Sprengel's Ausgabe des lieh Thallus und Apothehien , nur sind letz-■Lmneischen Systems gar nicht erwähnt ge- tere bei unseren Exemplaren bedeutend grö-funden, können daher auch über die ähnli- fser, und bei genauerer Untersuchung erge-be Beschaffenheit des Thallus beider Arten ben sich freilich beträchtliche Unterschiede,Nichts Bestimmtes aussprechen. indem schon der eigene Rand bei Lecidea

Abbildung. Fig. 5, « ein Stück dün- leucoxantha, sowie der vom Thallus gebil-

ner Rinde von Exostemina (Cinchona ü.) ca- dete bei Lecanora melanoxantha beide als

ganz verschiedene Arten erweist.

Abbildung. Fig. 8, c ein Stück vonCinchona scrobiculata, worauf bei c sich Le-canora melanoxantlia zwischen zwei Schild-flechten (a und b) angesiedelt hat. Das Grö-fsenverhältnifs ist das natürliche; nur mufsman nicht glauben, dafs der Thallus, wie eshier scheint, ganz glatt häutig sey, da er,wie oben angegeben, körnig krustig er-scheint, d ein vergröfsertes Stück derselbenFlechte mit vielen Apothekien, wo man* ecn nor a melanoxantha Zenh. deutlich ersieht, wie stark der Apothekien-

(> c rwarzgelbe Schüsselflechte.) rand hervortritt. Uebrigens sind nicht allelagn. Thallus dünn, krustig, fast körnig, vollkommen kreisrund, sondern auch einigegrünlich aschgrau, unbestimmt ausgebrei- mehr elliptisch oder unregelmäfsig von dertet, unbegrenzt. Apothekien schüsselför- Seite zusammengedrückt, e ein stark ver-ig, einzeln, Scheibe flach convex, schwärz- gröfsertes Apothehium im Querdurchschnitte,mit durchschimmerndem Ockergelb, Die Keimplatte ist dunkler gefärbt, als diennen gelblich, Rand weifs, ganz, vom Keimschicht, welche gelblich cartilaginösThallus gebildet. und biconvex gebildet, übrigens gleichmä-

nbaeum Willd. mit Lecidea caribaea Spr.ln natürlicher Gröfse. b ein vergröfsertesktuck derselben mit einigen verschieden gro-ssen Apothekien. c ein vergröfserter Quer-ouichschnitt eines einzigen Apotheluums unddem darunter befindlichen Thallus und Rin-denkörper.

III. Lecanora Ach. (Schüssel-fle chte.) Siehe S. 131.

(Wohnort.) Auf gewöhnlicher Handehloxa. Selten.

fsig ist.