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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.
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ist, sondern auch von anderen, c ein noch p. 108 f.) eine Lecidea cinnabarina benannt,mehr vergröfserter Querdurchschnitt eines die er auf Exostemma cnribaeum W. gefun-einzelnen Apothekiums mit dabei befindli-chem Thallus und darunter liegendem Rin-denkörper.
(Teller
den. Letztere werden wir gleichfalls imFolgenden näher bestimmen und abbilden ;indefs ist sie sowohl von unserer Lecidea ru-brica, als von Lecidea cinnabarina S o m ni er f.gänzlich verschieden, und hat auch schwarzeApothekien.
Abbildung. Fig. 3, a ein Stück zu-sammengerollter Loxachina mit Lecidea ru-brica, daneben (e) ein Bruchstück von einerSchildflechte (Parmelid). Die Apothekiensind schon hier, um sie augenfälliger zu ma-chen, um die Hälfte gröfser dargestellt, b einnoch mehr vergröfsertes Stück mit 5 ver-schiedentlich grofsen Apothekien, wovon derfserst selten. Rand vorzüglich deutlich ausgeprägt ist.
Bemerkungen. Wir haben sie nur ein c ein noch stärker vergröfsertes Apothe-emziges mal auf der gewöhnlichen Handels- kium im Querdurchschnitte, auf dem darun-loxachina bemerkt. Der Thallus ist sehr fein- ter befindlichen Thallus (d). Das Apothe-krustig, fast membranös, uneben, fast kör- kium erscheint hier biconvex, wahrschein-nig, und beinahe fleischfarbig, dagegen sind lieh weil es zur Untersuchung aufgeweichtdie Apothekien zinnoberroth.' Weicht man worden war.sie auf, so wird ihre Scheibe mehr convex,
III. Lecidea Ach.
flechte.) Vergl. S. 157.
6. Lecidea rubrica Zenk. (Roth elf ar-bige Tellerflechte.)
Diagn. Thallus unbegrenzt, dünnkrustig,etwas körnig, blafsziegelroth. Apothe-kien klein, kreisrund, einzeln, mit dün-nen eigenem Rande, Scheibe dunkelzinno-berroth, innen gleichfarbig.
(Wohnort.) Auf Rinden von Cinchona scrobiculata , aber fin-
mdefs sie in der Trockenheit mehr concaverscheint, den eigenen Rand bemerkt manheller gefärbt. Gewöhnlich haben die jün-geren Apothelden nur die Gröfse eines Fun-ctes, und selbst die älteren können leicht
7. Lecidea leucoxantlia Spreng. {Act.heim. 1820, p. 46; Sprengel Linn.syst, veget. IV, p. 267: nomine Patel-lariaeleucoxantliae ; w ei fs gelbe Tei-le rf lec h te.)
übersehen werden. Wir würden diese ausge- Diagn. Thallus ungleich ausgebreitet, un-
zeichnete LecüZe« mit dem Beinamen von cin-nabarina belegt haben, wenn nicht schon eineandere ebenso von S omme r fei dt benanntworden wäre. Letztere wurde von genann-tem Forscher auf Wachholderrinde beobach-tet , und wir kennen sie blofs aus SprengelLinn. S y sL vegeL Ty> ?J 2ß7> ^p ateUarin cin .
nabarina Spr.), indefs deutet schon die cru-
begrenzt, krustenartig, dünn, körnig, grau-lichgrün. Apothekien (Schüsselchen) ein-zeln , kreisrund, mit einem eigenen auf-geschwollenen ganzen glatten Rande,klein, einzeln, Keimplatte goldgelb, In-nen gleichartig und gleichfarbig.
(Wohnort.) Auf Loxachina, jedoch nicht eben häufig.
Bemerkungen. An den vor uns lie-
st« alba, sowie die patellae haud marginatae gendenExemplaren war der Thallus hellasch-auf Artverschiedenheit. Auch hat Fee (1. c. färben ins Meergrünliche spielend, dabei
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