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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN.
in der Diagnose dieser Art: ramis — apice und jenes von U. barbata, wie der Wurzelcapillaceis, inferme auriculatis, wo wir nicht unterwärts. Ferner -wird der Thallus bei U.begreifen können, was er mit dem letzten florida als scabridus, bei U. barbata als lae-Worte meint; allein ohne Zweifel soll es ar- vigatus angegeben, indefs ist diefs selbst nurticulatis heifsen, wie in der Synopsis liehe- Bezeichnung verschiedener Zustande, indemman des Acharius steht, was um so mehr ein anfänglich glatter Thallus späterhin durchan Wahrscheinlichkeit gewinnt, als bereits Hervorsprossen der Keimkörner oder Knos-andere Beispiele lehrten, mit welcher Sorg- pen rauh wird. Was zuletzt noch die Fär-falt er die Achariusschen Diagnosen ab- bung und die Verästung anlangt, so ist voll-schreibt, ends nichts darauf zu geben, da dieses eine
Unser hier abgebi'detes Exemplar Fig. 10, blofse Zufälligkeit ist, und, wie bemerkt,
a ist durch schwefelgelbe Färbung ausgezeich- durch Alter und Localität bedingt wird,
net, wie wir sie nicht leicht an unsern va- Abbildung. Fig. 10 ein Stück Loxa
terländischen Exemplaren gewahr werden, mit TJsnea barbata, welche fast schwefel-
was mithin in diesem Falle ein wärmeres gelb gefärbt, an der Basis gegliedert, die
Cüma zu beurkunden scheint. Nur Evernia Spitze reichlich mit AestcK en und mit einigen
vulpina Ach. zeigt unter den einheimischen Schildchen versehen ist. Die Schildchen
Flechten eine gleiche Reinheit des Colorits. (Apothekien) sind fast mit dem Thallus
Uebrigens müssen wir aufrichtig geste- gleichfarbig, oft blofs etwas dunkler, undhen, dafs wir keinen bestimmten und wah- der Piand mit vielen wimperartigen Ausstrah-renUnterschied zwischen Usnea barbata und lungen (Aestchen) versehen, c stellt ein sol-Usnea florida, als welche Arten vorzüglich dies Apothekium von einem älteren, etwasauf der Chinarinde vorkommen sollen, auf- bräunlichgelb gefärbten Exemplare dar, wofinden konnten, obschon wir fast alle Haupt- die äufsere Pvindenschicht gegliedert an demSchriftsteller von Dillenius an bis jetzt Faden des Markstranges hängt; zunächst beidefshalb verglichen, sowie viele Original- c haben sich abnorme kugelrundliche apothe-exemplare. Denn überall fanden wir, was kienartige Gebilde entwickelt, /stellt einenauch unsere Exemplare vollkommen bestäti- vergröfserten Querdurchschnitt eines Thal-gen, offenbare Ucbergänge, und es wurde lusfadens dar, in dessen Centrum sich dernur zu deutlich, dafs man durch Alter und dichte, mit der Cortikalschicht gleichfarbigeaufsere Umstände bedingte Abänderungen als Centraltheil befindet, um den sich eine wei-selbstständige Arten betrachtet habe. So fse, sehr dichte, an der äufsern Peripheriewird der Thallus bei Usnea florida als ere- strahlig auslaufende cylinderförmigc Schichtctiusculus, bei U. barbata als pendulus be- legt, von der aus alle Astbildungen entsprin-zeichnet; allein damit ist gar nichts gesagt, gen, wie man dieses bei d deutlich wahr-denn es kommt blofs auf die Stellung oder nimmt; zuletzt umschliefst das Ganze bei fLage der Acste oder überhaupt des Substrats die äufsere Rindenschicht, die krustig ist,selbst an, um diese Richtung gänzlich zu ver- und defshalb leicht abspringt, g ein vergrö 1 -ändern , und keineswegs ist das Wachsthum fserter Querdurchschnitt des Apothekiums,von U-florida, sowie bei dem Stengel aufwärts, oben die Keimplatte mit verschiedenen Schich-