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1 (1829) Enthaltend die Rinden und ihre Parasiten aus der Ordnung der Flechten : in sechs Heften
Entstehung
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KRYPTOGAMISCHE PARASITEN

liefert, nennt ihn zwar in der Diagnose sub-orbicularis, allein seine Abbildungen selbstzeigen nur unregelmäfsige fast viereckigeFetzen. Letztere sind aber wahrscheinlichdadurch entstanden, dafs er sich anfänglich

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einigen einzelnen Fäden durchzogen. (OhneScheidung von besonderen Apothekien).

2. L. flava Ach. (Goldgelbe Schorf-flechte).

über die Ftindenrisse hinwegspannte, dann z)iagn. Thallus schön goldgelb, gestaltlosin einzelne Stücke zerrifs. In jene Ritzenpflegt er sich selbst hineinzusenken, wiediefs auch auf unserer Tafel Fig. 2, f. darge-stellt wurde. Uebrigens ist die Abbildungbei Fee auf der Oberfläche zu bläulich mitdurchschimmerndem Roth gerathen, obschonallerdings jenes blendende Weifs der Ober-fläche späterhin eine bläuliche Haut erhält,sobald das ganze Fruchtlager mehr von derrothen Farbe durchdrungen wird. Dafsletztere von dem rothen Färbestoff der Chinaselbst herrühre, gewinnt um so mehr anWahrscheinlichkeit, als man bedenkt, dafs

ausgebreitet, bald dünner bald dickerunddann in einzelne Häufchen geballt,

(Wohnort.) Auf der Oberhaut sehr vieler Chinarinden,oft nur als ein gelber zarter Staub, ebenso an dem losge-schälten Splinte der Angustura.

Bemerkungen. Der Name Lepra istvorzuziehen der Lepraria , insofern letztereseigentlich ein griechisches "Wort (Xsirp«) mitlateinischer Endigung ist, was der Sprach-gebrauch mifsbilligt.

Einige Naturforscher haben die Selbst-"«mBciiemncnKeir., ais man oeaenitt, aais ständigkeit dieses Geschlechts gänzlich ge-eben dieser Pilz selbst erst aus einer Zer- leugnet; und wenn wir auch nicht alle Arten,

welche Acharius unter dieses genus brach-*te, als ächte betrachten, so ist doch dieseebenso wie die folgende und noch andere

Setzung der Chinarinde hervorgegangen ist.

Abbildung. Fig. 2, b stellt den Hy-pochnus rubrocinctus in seinen einzelnenFetzen zerrissen auf China rubra dar. d einvergrößertes Stück, woran der rothe Randdeutlieh bemerkbar wird,, indefs die umge-schlagene Unterfläche bei c ganz hoch schar-lachroth erscheint, e ein vergröfserter Quer-durchschnitt, x im; das filzartige Gewebe undzugleich die Farbenverschiedenheit der obe-ren und unteren Schicht zu zeigen, indem /das m eine Rindenritze eingesenkte Frucht-lager andeutet.

als unbestreitbar anzunehmen, und das Ge-schlecht verdient eben die Stelle unter denLiehenen, welche Protococcus unter demAlgen behauptet. Auch haben wir dieseFlechte, die bei uns gleichfalls vorkommt,,woselbst wir die Beobachtungen häufig wie-derholten, immer nur unter solcher angege-benen Form getroffen, ohne eine weitereMetamorphose an derselben wahrnehmen zwkönnen. Ueberdiefs sieht man gar nichtII. LenraHa// CT ein, waruni nicht ein vegetabilisches Gebilde

p7/hi ' J '/. 6 P rar ia Aüh.i ohne weitere gröfsere Entwickelungsfähig-

eraria Ach. Flörke; Schorf- keit auf dieser Stufe der Ausbildung verhar-

Uechte.) ... „

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rmVen rUChtlager(i/mZ/ " 5)ameinemschorf " Ein ^geübter Beobachter könnte sie

häufche ZUSamm6ngeballten St3Ube (Staub- leicht, zumal wenn sie an feuchten Orten

» 8 0n gyh) bestehend, ist mit steht, wodurch sie mehr grünlich gefärbt