Transversalmagnet. — Traubensäure.
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Stab hindurchzieht. Dieser erhält seiner Länge nach so viele Pole,als Magnetstangen angewendet wurden. R. H.
T r a n s v e r s a 1 s c li w i n g u n g e n nennt man diejenigen Schwin-gungen eines linien- oder flächenartig ausgedehnten Körpers, welchedurch Biegung dieses Körpers erzeugt werden, und bei welchenalso die Theile der Quere nach, d.h. in einer zur Längenrichtungoder zur Fläche normalen Richtung, hin- und hergehen. Fast alleTöne, welche wir an festen Körpern (Saiten, Membranen, Stäben,Glocken) hervorzubringen und anzuwenden pflegen, werden durchdiese Art der Schwingungen erzeugt. Auch wo feste Körper mitLuft zugleich schwingen, ist die Bewegung der ersteren transversal.
Trags ist ein der Puzzolanerde ähnliches Gestein und bildeteine poröse, theils auch mehr dichte, erdige, matte, unrein gelbe,in's Graue und Braune ziehende Masse, die grössere und kleinereBimssteinbrocken, spärliche Thonschieferstückchen, sowie Trachytund Schlackenfragmente umschliesst. Der Trass ist nichts anderes,als zertrümmerter, zerriebener Bimsstein, welchen, aller Wahrschein-lichkeit, die vielen vulkanischen Kegelberge des.Rheinufers lieferten.Die aus der Gegend des Laachers See's, unweit Andernach, demRheine zuziehenden Thäler öffnen sich meist nach der Gegend vonNeuwied hin. Jene Thäler, unter denen das Brohethal vorzugsweisezu erwähnen ist, sind mit Trass angefüllt. Der Trass zeigte (Schröl-ter's Lehrb. d. Chem. I. 681) folgende Zusammensetzung:
In Salzsäure lösliche Theile. In Salzsäure unlösliche Theile.
Kieselsäure 11,50 37.44
Kalk 3,16 . 2,25
Magnesia 2,15 0,27
Kali 0,29 0.08
Natron 2,44 1,12
Thonerde 17,70 1.15
Eisenoxyd 11,77 0,57
Wasser 7,65 _____ — __
56,66 42,98. .
Eine andere Analyse von rheinischem Trass siehe: Pharmaceut.Centralbl. 1845, 11.1. Der Trass wird zur Darstellung des hydrauli-schen Mörtels angewendet; siehe Mitscherlich's Chem. II. 128;Payen, Precis de chimie industrielle 246; Knapp's chem. Technol.I. 638. G. W. R.
Traubensäure, Paraweinsäure, Nebenweinsäure, Vbghesen-Säure (Acidum racemicurn s. uvicum), 6\// 8 O 10 , wurde zuerst vonJohn als eigenthümliche Säure erkannt und von ßerz elius (Pogg.Annal. XIX. 230) analysirt. Die Traubensäure findet sich bisweilenim Traubensafte mit Kali verbunden als saures traubensaures Kali.Diese Säure wurde besonders von Gav-Lussac (Journ. de chimiemed. II. 233), Walchner (Schweig. Journ. IL. 238) und Frese-nius (Liebig's Annal. XU. 1, LIII. 229) untersucht. Sie ist mit derWeinsäure (s. d. Art.) isomer. Nach Fremv (Kerze 1 . Jahresbericht
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