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3 (1850) L - Z
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Yttererdk. Yttrium.

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JLttererde, Y0, (Aequivalent unbekannt) findet sich nurselten, und zwar in verschiedenen Verbindungen: als Fluoryttriumim Ytirocerit, mit Phosphorsäure verbunden, mit Tantalsäure im Fer-

gusonit [(YCe) 6 Ta, gemengt mit (^r'Fe,ö),,1fa und J'e,£,.£a], imYttrotanlalit, Eutenit, Aeschinit, Pyrochlor, Polymignit, Polykras, Ga-dolinit, Orfbit u. s. w. Man stellt die Yttererde aus dem Gadolinitdar, indem man daraus auf gewöhnliche Weise durch Salpetersäuredie Kieselsäure abscheidet und die basenbaltige Flüssigkeit mit oxal-saurem Ammoniak fällt; dadurch werden niedergeschlagen: Yttererde,Terbinerde, Erbinerde, Ceroxyd, Lanthanoxyd, etwas Manganoxydulund Kalkerde. Der geglühte Niederschlag wird in Salzsäure gelöst,durch schwefelsaures Kali das Ger- und Lanthanoxyd abgeschiedenund die Lösung durch oxalsaures Kali gefällt. Der geglühte Nieder-schlag wird in Salpetersäure gelöst, zur Trockne verdampft, geglüht,der Rückstand mit Wasser ausgezogen und die Lösung mit Ammo-niak versetzt, wodurch Yttererde, Erbin- und Terbinerde gefällt wer-den. Der aus diesen drei Erden bestehende Niederschlag wird inSalpetersäure gelöst und zu derselben so viel Ammoniak gesetzt, dassbei jedem Zusatz desselben nur etwa ein Zehntel niedergeschlagenwird; der erste Niederschlag besteht aus einem basisch salpetersau-ren Salze, das nach dem Glühen einen tiefgelben Rückstand hinler-lässt, die letzten Niederschläge sind nur Hydrale und hinterlassenbeim Glühen einen weissen Rückstand, sie bestehen aus reiner Yt-tererde. Sie ist in reinem Zustande farblos, in Wasser unlöslichund geschmacklos, mit concentrirten Säuren Übergossen erhilzt siesich stark und löst sich darin auf, das Hydrat derselben ist weiss,flockig und zieht aus der Luft Kohlensäure an. Die Yttererdesalzesind von weisser Farbe, die löslichen von zusammenziehend süssli-chem Geschmacke. Ammoniumsulfhydrat und Ferrocyankalium fällensie weiss; ätzende Alkalien geben weisse permanente, kohlensaureAlkalien, in grossem Ueberschusse lösliche Niederschläge. Ueber dasVerhalten der Yttererde vor dem Löthrohr s. Plattner's Probier-kunst 1847, 243. R. Wgr.

Yttererde, phosphorsaure, findet sich bei Lindesnäsin Norwegen in gelbbraunen, unregelmässigen Stucken, die krystalli-nische Streifung, Blätterdurchgänge, unebenen bis splittrigen Bruchzeigen, an den Kanten durchscheinen, und das spec. Gew. 4,5 4,6

zeigen. Nach Berzelius besiebt sie aus Y 3 P 2 und enthält ausser-dem geringe Mengen von Eisenoxyd und Fluor. Vor dem Löthrohrist sie unschmelzbar, in Phosphorsalz schwer löslich; in concentrir-ten Säuren ist sie unlöslich. (Pogg. Ann. III. 103.) Z.

Yttrium, Y, früher angenommenes Atomgewicht =402,514.Gadolin entdeckte 1794 in einem, im Feldspath zu Ytlerby in Schwe-den vorkommenden Minerale, das den Namen Gadolinit erhielt, eine

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