ÄJähigkeit, s. Dehnbarkeit.
Zamboni'sehe Säule, s. Säule.
Zanthopikrin ist ein von Chevallier und Pelletier inder Rinde von Zanthoxylum caribaeum entdeckter Stoff, deraus der Rinde durch Ausziehen derselben mit Alkohol dargestelltwird. Das Zanthopikrin krystallisirt in weissen, seidenglänzenden,geruchlosen Nadeln, welche äusserst bitler schmecken, sich schwerin Wasser, leichler in Alkohol und nicht in Aether lösen. Bei vor-sichtigem Erhitzen lässt es sich zum Theil unverändert sublimiren.(Buchner's Repert. XXVII. 99.) R. Wgr.
Zauberlaterne, s. Laterna magica.
Zedoarin ist ein von Trommsdorff aus der Wurzel vonGurcuma aromatica dargestellter Stoff. Die über denselben vor-
handenen Angaben sind sehr unvollständig.Zellenapparat, s. Säule.
R. Wgr.
Zeolithe. Unter Zeolithen versteht man eine Klasse natürli-cher, wasserhaltiger Silicate, welche von Säuren unter Abschei-dung von Kieselgallerte zersetzt werden und vor dem Löthrohr un-ter Aufblähen und Schäumen schmelzen. Daher ,der Name von ££cowallen und Xid-og, der Stein. Z.
Zerstreuung des Lichtes, s. Dispersion.
Zeuxit nennt Thomson ein in verworren fasrigen, aus na-deiförmigen, als rechtwinklige Säulen erscheinenden Krystallen zu-sammengesetzten Parlieen von grünlichbrauner Farbe bei Nedruth inCornwall vorkommendes Mineral von der Härte 4—5, dem speeifi-schen Gewichte 3,0 — 3,1, das vor dem Löthrohr unschmelzbar istund nach Thomson's Analyse in Folge von Berzelius's Interpre-tation nach der Formel Fe^Si + 2ÄlSi + 2H, worin geringe Mengenvon Fe durch Ca ersetzt sind, zusammengesetzt ist. (JahresberichtXVII. 205.) Z.