s.
• abadillin, C 20 // 2G JV 2 0 5 , wurde von Couerbe entdeckt.Es findet sich in Veratrum Sabadilla mit dem Veratrin. Ueberseine Darstellungsart und Abscheidung s. d. Art. Veratrin. Es er-scheint in sternförmigen Kryslallen und ist von ungemein scharfemGeschmacke. Es schmilzt bei 200° zu einer harzähnlichen Masse; inkaltem Wasser ist es nur wenig löslich, leichter in kochendem; inAlkohol löst es sich leicht, kann aber daraus nicht krystallinisch ge-wonnen werden, im Aether ist das Sabadillin nicht löslich. Es rea-girt stark alkalisch, 100 Th. erfordern 19 Th. Schwefelsäure zur Sät-tigung. (Couerbe, Annal. de Chim. et de Phvs. LH. 352.)
R. Wgr.Saccharit nennt Glocker ein krystallinisches, noch nichtauskrystallisirt vorgekommenes, derbes, feinblättriges, feinkörnig abgesondertes Mineral von weisser, gräulichweisser bis grünlicher Farbe.Der Bruch ist feinsplittrig bis dicht. Es besitzt ziemliche Sprödig-keit und ist schwer zersprengbar. Seine Härte ist =5,5—6, dasspec. Gew. = 2,65 — 2,66. Der Glanz ist gering, durchscheinendnur an den Kanten. Seine chemische Zusammensetzung wird nach
Schmidt durch die Formel 2(R 3 Si z + 3ALSi 2 ) -j- 3 ff ausgedrückt,
worin R wesentlich Natron und Kalk, geringe Mengen von Magnesia,Kali und Nickeloxyd bedeutet. Vor dem Löthrohr ist es nur an denKanten schwach schmelzbar; mit Borax giebt es eine fast farblosePerle; von Salzsäure wird es nur theilweise zersetzt. Es kommtbei Gläserndorf unweit Frankenstein im Serpentin vor. (Journ. f.pr. Cfaem. XXXIV. 495.) Z.
Saccharum Salnrni, Bleizucker, ist neutrales essigsauresBleioxyd. R. Wgr.
Sacchulmin )
Sacchulininsäure \
siehe
( Ulmin,
| Ulminsäure.
Sadebaumöl, Sevenbaumöl, C sa H 1( ., ist das ätherische Oelvon Juniperus Sabina. Es ist fast wasserhell, von widrigem, durch-dringendem Geruch und scharfem, harzigem Geschmacke. Sein spec.Gew. =0,915; es siedet bei 155 —161°. (Dumas, Annal. d. Ghem.u. Pharm. XV. 138 und Journ. f. pr. Chem. IV. 435.) R. Wgr.