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3 (1850) L - Z
Entstehung
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Uebercliloräther C^Gl.O.und Chloräthyl die Verbindungen:

Ebeuso wie man aus Chlor

C t H 5Z

C 4 H 2 CZ 4

erhalten kann, lassen sich auch aus dem Aether und Chlor die fol-genden darstellen:

C 4 H 6 0 = Aethyloxyd

C.M.Gl 0

C 4 H 3/ 2 0

C,1. 0 = Ueberchloräther.Der Ueberchloräther entsteht durch Zersetzung des Oxy-chloracetyls durch Chlor unter Mitwirkung des Sonnenlichtes; der-selbe ist fest, schmilzt bei 69°, siedet noch nicht bei 180° und istkrystalliniseh. Der Ueberchloräther ist Chloressigsäure, in welchem2 Aeq. Sauerstoff durch 1 Aeq. Chlor -vertreten worden sind. Ueberdie Zersetzunasproducle dieses Aethers vergleiche Mala au ti, Journ.f. pr. Chem. XXXVII. 414. IL Wgr.

Üeberclilorsäure,10 n . In 100 Th. 38,7 Tb. Chlor und61,3 Sauerstoff. Diese Säure wurde 1815 von Stadion entdeckt unduntersucht. Nach Mi Hon kann sie in wasserfreiem Zustande beste-hen, wenn getrocknete chlorige Säure, Unterchlorsäure oder Chloro-chlorsäure (Davy's Euchlorine,/ 3 0 13 ) in trocknen Flaschen derEinwirkung des Lichtes ausgesetzt werden, sie setzt sich hierbei anden Wänden der Gefässe in kleinen Krystallen ab, während Sauer-stoff und Chlor abgeschieden werden. Gewöhnlich stellt man siedar, indem man chlorsaures Kali in sehr kleinen Mengen in concen-trirle Schwefelsäure einträgt, wo die frei gemachte Chlorsäure inUeberchlorsäure und Unterchlorsäure zerfällt. Die Ueberchlorsäurebleibt an Kali gebunden zurück, während die Unterchlorsäure ent-weicht, Serullas schreibt vor, chlorsaures Kali bis zu einem ge-wissen Grade zu erhitzen und das zurückbleibende Salzgemenge insiedendem Wasser zu lösen, aus der Lösung scheidet sich beim Er-