Uebercliloräther C^Gl.O.und Chloräthyl die Verbindungen:
Ebeuso wie man aus Chlor
C t H 5 €Z
C 4 H 2 CZ 4
erhalten kann, lassen sich auch aus dem Aether und Chlor die fol-genden darstellen:
C 4 H 6 0 = Aethyloxyd
C.M.Gl 0
C 4 H 3 €/ 2 0
C, €1. 0 = Ueberchloräther.Der Ueberchloräther entsteht durch Zersetzung des Oxy-chloracetyls durch Chlor unter Mitwirkung des Sonnenlichtes; der-selbe ist fest, schmilzt bei 69°, siedet noch nicht bei 180° und istkrystalliniseh. Der Ueberchloräther ist Chloressigsäure, in welchem2 Aeq. Sauerstoff durch 1 Aeq. Chlor -vertreten worden sind. Ueberdie Zersetzunasproducle dieses Aethers vergleiche Mala au ti, Journ.f. pr. Chem. XXXVII. 414. IL Wgr.
Üeberclilorsäure, €10 n . In 100 Th. 38,7 Tb. Chlor und61,3 Sauerstoff. Diese Säure wurde 1815 von Stadion entdeckt unduntersucht. Nach Mi Hon kann sie in wasserfreiem Zustande beste-hen, wenn getrocknete chlorige Säure, Unterchlorsäure oder Chloro-chlorsäure (Davy's Euchlorine, €/ 3 0 13 ) in trocknen Flaschen derEinwirkung des Lichtes ausgesetzt werden, sie setzt sich hierbei anden Wänden der Gefässe in kleinen Krystallen ab, während Sauer-stoff und Chlor abgeschieden werden. Gewöhnlich stellt man siedar, indem man chlorsaures Kali in sehr kleinen Mengen in concen-trirle Schwefelsäure einträgt, wo die frei gemachte Chlorsäure inUeberchlorsäure und Unterchlorsäure zerfällt. Die Ueberchlorsäurebleibt an Kali gebunden zurück, während die Unterchlorsäure ent-weicht, Serullas schreibt vor, chlorsaures Kali bis zu einem ge-wissen Grade zu erhitzen und das zurückbleibende Salzgemenge insiedendem Wasser zu lösen, aus der Lösung scheidet sich beim Er-