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3 (1850) L - Z
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T

ubakbase, s. Nicotin.

Tabakcampher, s. Nicotianin.

Tabaköl nannte Unverdorben (Poggend. Annal. VIII. undX.) ein durch trockne Destillation der Tabaksblätter erhaltenes Oel,das mehrere der sogenannten Thierbasen (s. d. Art.) enthaltensollte. R. Wgr.

Tabasbeer ist eine steinartige Concreüon, welche sich inden Knoten der Bambusa arundinacea findet; sie bildet unregel-mässige, bläulichweisse, glänzende Stücke von 2,08 spec. Gewichte.Diese"Substanz besteht im Wesentlichen aus Kieselerde, mit etwasThonerde, Eisenoxyd und Wasser. (Journ. f. pr. Chem. VIII. 21; Ann.d. Chem. u. Pharm. XXJX. 109.) R. Wgr.

Tachylyt nennt Breithaupt ein im Basalt" von Dransf'eldund im Vogelsgebirge derb und in Platten vorkommendes Mineralvon kleinmuschligem Bruch, Glas- oder FeUglanz, sammlschwarzerFarbe. Es ähnelt dem Obsidian, ist undurchsichtig, hat ein spec.Gew. von 2,5 2,71 und eine Härte =6,5. Es besteht nach C. G.

Gmelin aus R 3 Si 2 +AlSi mit 17,83 AI, 8,24 Ca, 5,18 Na, 3,86 Ka,

3,37 Mg, 10,26 Fe, 0,39 Mn, 50.22 Si und 1,4 TL Durch Salzsäurewird er zersetzt; vor dem Lüthrohr schmilzt er sehr leicht zu einerundurchsichtigen Kugel. (Pogg. Ann. XLIX. 235.) 2.

Tafelspatli, s. Wollastonit.

Tagilith nennt Herrmann von seinem Fundorte Tagilsk ein

phosphorsaures Kupferoxyd von der Zusammensetzung (?m*P + 3H,das sich in schwammigen, traubigen, warzenförmigen, blumenkohl-artigen Massen, als Anflug oder Ueberzug auf Brauneisenstein findet. Aufder Oberfläche ist das Mineral erdig oder rauh, im Bruch zeigt eshäufig excentrisch strahlige Zusammensetzung. Die Farbe ist im fri-schen Bruch smaragdgrün, durch Verwitterung wird sie lichter; dieHärte ist =3. da« spae. Gew. =3,5. Das chemische Verhalten ist

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