R
;ad an der Welle ist eine einfache Maschine, die auseinem um seine Axe beweglichen Cylinder, einer Welle, besteht, aufwelche ein Rad aufgesteckt ist, dessen Axe mit jener des Cylinderszusammenfällt und dessen Ebene senkrecht zur Cylinderaxe steht.Das Princip, auf welchem die Maschine be-ruht, ist dasselbe, wie bei dem Hebel. Stelltdie nebenstehende Figur den Querschnitt ei-nes Wellrades vor, so ist Cder Unterstützungs-punkt; am Umfange des Rades wirkt die Kraftp, am Umfange der Welle die Last P. DasV r erhältniss der Kraft zur Last ist für den Zu-\ stand des Gleichgewichts p:P—d:D, wennd und D die Durchmesser der Welle und desRades bezeichnen. Da die Dicke der um Radund Welle geschlungenen Seile, A und ö, oft gegen die Durchmes-ser derselben nicht unbeträchtlich ist, so muss man sie mit in Rech-nung bringen, und erhält dann:
p:P=d + d:D + k.Das Wellrad erhält bei der praktischen Anwendung verschiedeneAbänderungen und führt dem zufolge verschiedene Namen. Es ge-hören hierher die Haspel, die Winde, der Krahn oder Kranich, derGöpel, die Treträder oder Laufräder und die Trelscheiben, die Was-serräder u. s. w. R. II.
Rad, Segner's beruht auf der Reaction eines aus einemGefässe strömenden Wasserstrahls gegen die gegenüberstehende Wand.n Es besteht aus einem verticalen, cylindrischen Ge-
fässe, welches auf einen Zapfen ruht und um eineverticale Axe beweglich ist; .vom unteren Theiledesselben gehen in horizontaler Richtung vier cy-lindrische Röhren aus, die an der Seite mit Oeff-nungen versehen sjnd. Tritt nun oben Wasser in"das Gefäss, so strömt es durch die Seilenöffnun-gen in horizontaler Richtung aus und bewirkt eineUmdrehung des Cylinders in einem der Richtungzsi des ausfliessenden Wassers entgegengesetzten Sinne.Der Cylinder lässt sich nun mit einer verticalen