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Privatseminarc.
Privatstunden der Lehrer.
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noththut, weit übertreffen. Bei wem wirklich entschiedene Liebe zur Schule in ftJahren erwacht, der wird, wenn ihm sonst die Tüchtigkeit in Charakter undmeiner Bildung innewohnt, auch den Weg zur Vorbereitung finden. Es stände ^um die Seminare und um die Schule schlecht, wenn sie von solchen vom MVerschlagenen ihre Rettung erwarten müßten und geiröthigt wären, diese in NMzu sammeln und eine Hoffnungsschaar für eine bessere L>chulzukunft aus ihnen ru L
II. Ist es wünschenswerth, daß Lehrer in PrivatseminarenVorbildung erhalten?
Das preußische Unterrichtsministerium hat erst noch 1854 den Wunsch „gesprochen, daß durch geeignete Geistliche und Lehrer kleine Privatseminare neben!staatlichen Anstalten errichtet werden möchten, um auch solchen Leuten, diebestehenden Vorschriften sich zur Aufnahme in letztere nicht melden dürfen und tesonst für das Schulfach wohl qualificirt sind, eine geordnete Vorbereitung zu gewLnWenn die Grundlage eine christliche, der Unterricht und die körperliche, wie MPflege zweckmäßig ist, wenn die ganze Arbeit uneigennützig geschieht und bei der sl,nähme eine strenge Sichtung stattfindet, die Zahl der Zöglinge auch stets gerimiso kann die Arbeit für den Einzelnen und das Ganze von Segen sein. Es,,,dabei alles auf die Persönlichkeiten, welche an der Spitze stehen, ankommen.lauter Zeller und Völter Lehrerseminare errichten, so ist den Schulen, in denen i«Zöglinge angestellt werden, nur Glück zu wünschen. Die Leistungen solcher Zegli,im Wissen mögen durchschnittlich etwas geringer sein; aber in Betreff der GeMund Willensbildung, sowie in Berücksichtigung der Individualität kann in Wisemiuaren manches geschehen, was in starkbevölkerten Staatsseminaren gar nicht imzliist. Wenn man überdies den Privatanstaltcn zur Pflicht macht, von ihren Zöglqdie gleiche Dauer der Bildungszeit zu verlangen, und sodann ihre Abiturienten zügletmit den Zöglingen der Staatsseminare und nach dem gleichen Maßstab prüft, de»fallen die meisten Nachtheile, die man sonst zu befürchten hätte, von selbst weg.kann ja sogar in den Staatsseminaren eine Zeitlang eine einseitige Richtung nherrschen, die einem Theil des Volkes, z. B. dem religiöseren, zum gerechtengereicht, und in diesem Falle wäre es einfach eine Forderung der Gerechtigkeit»!der Freiheit, daß Privatanstalten gestattet würden, in welchen diejenigen, die!»Bildung in anderem Geiste wünschen, sie suchen könnten. Endlich über kann i»noch das Bestehen von Privatseminaren auch aus dem Grunde willkommen sein,die öffentlichen zur Deckung des Bedürfnisses nicht ausreichen; solchen gegenüberMonopol für die Staatsscminare ansprechen, hieße die allgemeinen Interessen geftibidl
Wo dagegen die rechten Persönlichkeiten fehlen, da allerdings können Pckseminare die tüchtige theoretische und praktische Durchbildung nichs ertheilen, mliAufgabe der eigentlichen Seminare ist. Daß dann so eine größere Anzahl »litt!mäßig vorbereiteter Leute in die Schulen kommt, ist natürlich, kann aber diese»»möglich frommen. Es ist daher durchaus nicht wünschenswerth, daß eure Maße remittelmäßig begabten Präparanden die Privatseminare bloß als Nothbrücken be»»ftum doch noch zum Ziele zu kommen. Und es ist vollends vom Uebel, weim iPrivatseminar, was auch schon vorkam, nichts weiter ist als eine melkendenicht zu sagen, eine Blutpresse.
Pritiatstunden der Lehrer. Es ist Erfahrungsthatsache, daß in den allerseltiOFällen, man kann wohl sagen niemals, alle Schüler einer Anstalt gleichmäßig tudie Classen vorrückcn. Es ist überall eine Anzahl von Schülern vorhanden, wiehinter den übrigen zurückbleibt. Kränklichkeit, störende Verhältnisse und Emwirk»»z>des Hauses, sehr geringe Befähigung, unüberwindliche Trägheit, leichtsinniges Ltssind besonders die auf Seiten der Schüler liegenden Veranlassungen zu deren Zmbleiben; andererseits sind oft selbst die tüchtigsten Lehrer wegen Uebcrfüllung dernicht im Stande, ein gleichmäßiges Fortschreiten aller oder auch nur der meisten Wherbeizuführen, ganz abgesehen davon, daß auch in pädagogischen Verstößen und Äsehen, welche die Lehrer begehen, ein nicht geringer Theil der Verschuldung liegen k»Genug, es steht fest, daß gewiße Schüler Zurückbleiben und daß oft schon sch"Cursus zu erkennen ist, es werde am Schluß desselben nicht gelingen, sie weiterbefördern. Ist da nicht rechtzeilig eine Hülfe anzuwenden, sobald man einmal r