Pädagogik.
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iMtlicbe» Verkehr uns zutheil werden. Daher ist es wichtig, pädagogische Be-Mtschaften zu machen, und unter diesem Gesichtspunkt können pädagogische Reisen
Früchte tragen. ..
^ z. Die Hülfswissenschaften der Pädagogik, um die es sich jetzt noch handelt, srndolqend'e: u) die Psychologie nebst der Anthropologie. Diese Wissenschaftenabeii die Natur des Menschen zum Gegenstände. Sie zeigen das Wesen der geistigenmclioncn und ihren gliedlichen Zusammenhang; erörtern des Menschen allgemeineKlage, verbreiten sich über die Besonderheiten derselben, erklären von diesen Besonder-em aus das Wsscn und die Nothwendigkeit der menschlichen Geselligkeit, und be-Men endlich das Verhältnis von Leib und Seele, ll) Die Ethik als die Wissen-dst dessen, was von dem Menschen und für denselben gemäß seiner ewigen göttlichencstiinmung gefordert wird. Sie behandelt die Gesundheit und Vollkommenheit der'ästigen Functionen und zeichnet die Ideale des intellektuellen, des gemüthlichcn undes praktischen Lebens, sowie das gesunde Verhältnis derselben. Sie verbreitet sichmier über die Arten menschlichen Berufs und ihre ethische Bedeutung. Endlich hattc die möglichen Abirrungen vom Ideal zu charaktcrisireu und die theilweise Bedingt-et derselben durch die Zustände der menschlichen Gesellschaft nachzuweisen, o) Die G e-sckichts Wissenschaft. Wir verstehen unter dieser hier nicht die bloße Darstellunges Geschehenen, sondern zunächst die Wissenschaft vom Geschehen überhaupt und seinenGesehen, die Lehre von der Entwicklung des Einzelnen sowohl wie der Gesellschaft,«zu denn allerdings auch eine Beleuchtung der wirklichen Geschichte kommt, vor-zugsweise unter dem Gesichtspunkte der Cultur, ihrer Ergebnisse und Forderungen.G» für die Pädagogik unmittelbar wichtiger Gegenstand dieser Forschungen ist dieLehre von den menschlichen Lebensaltern und den Bedingungen ihres glücklichen Verlaufs.
Wir wollen nicht vermeiden, zum L>chlusse dieses Abschnitts noch mit einigenWorten die Frage zu behandeln, in welchem Verhältnis die Pädagogik als Wissenschaftzur Theologie stehe, oder genauer, ob die Pädagogik sammt ihren Hülfswissenschaften- denn von diesen ist ihr Schicksal nicht zu trennen — eine theologische oder einephilosophische Wissenschaft sei. Sie ist weder das eine noch das andere ausschließlich,kann vielmehr ebensowohl das eine wie das andere sein. Und zwar unterscheidet sichdie theologische Pädagogik von der philosophischen keineswegs in ihrer Methode, als
»uck wenn sie ihrem materiellen Inhalte nach mit der christlichen Ethik im Einklängesicht, doch von der theologischen Ethik sich unterscheidet: so gründet sich auch dietheologische Pädagogik in ganz anderer Weise und Ausdehnung, als die philosophische,auf die in Schrift und Kirche positiv sich aussprechende Religion der Offenbarung.Wohl bleibt der Theolog nicht dabei stehen, seine Anthropologie und Ethik, alsozwei Hauptelemente der Pädagogik, einfach aus Bibelwortcn und Kirchendogmen zuentlehnen; er wird auf diesem Gebiete, wie auf dem der Dogmatik, die positivenReligionslehren mit dem freien Sclbstbewußtsein vermitteln, sie als mit diesem zu-iannnenstimmend, dasselbe ebensosehr beleuchtend als von ihm beleuchtet darstellen.Aber umgekehrt genügt sich der Theolog auch in der Pädagogik nur dann, wenn erdie Aussagen des Selbstbewußtseins im Einklänge findet mit dem Worte Gottes,mit der Lehre aus dem Bekenntnis der Kirche; diese Rücksicht hat der philosophischeWagog nicht zu nehmen. Daß aber darum der Theolog unwissenschaftlich verfahre,Märe eine Behauptung, die wir aufs entschiedenste verwerfen müßten; mit einem Factorzu rechnen, der in der Geschichte der Menschheit und ihres geistigen Lebens eine sobedeutende Stelle einnimmt, ja der auch unser philosophisches Denken von Haus«us mit constituirt, wie das Christenthum der Bibel und Kirche, das ist nicht"Wissenschaftlich, sondern wird gerade von der Wissenschaft erfordert. .
.HI. Plan der Pädagogik. Der Gedankenkreis, welchen die Theorie derErziehung umfaßt, theilt sich in drei Hauptgruppen. Die Mitte des Ganzen bildetme Erziehung selbst in'der Art und Weise ihrer Ausführung, also die Methode n-sthre. Derselben muß aber vorangehen die Lehre von den Principien, auf welchen">cht nur die Methode, sondern auch dasjenige beruhet, was der dritte Haupttheil zu