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2 (1879) Lob - Zuneigung
Entstehung
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Niem eher.

sätze und Methoden." Tie Art, wie er die Competeuz der gegnerischen Angriffe diirt Idie von ihren Urhebern cingestandeue Unkenntnis früherer Verdienste ablehnte, M Inachwics, wie vieles, was mit Eclat als neu angekündigt wurde, längst entdeckt »tzgebraucht war, die Gerechtigkeit, mit welcher er die Gebrechen der herrschenden Mrgogik zugesteht, aber ebenso die Einseitigkeit und Selbstüberschätzung des nenfPhänomens darlegt, die Gmndprincipien als verfehlt und unhaltbar aufzeigt, nch Iminder aber das wirklich Wcrthvolle bereitwillig airerkennt und sich selbst aneig^,verlieh dieser Abhandlung ebenso eine besondere Bedeutung für ihre Zeit, als !

strenge Wahrheitsgefühl, der Geist der Milde, besonders die hohe Achtung, welche z. 'Pestalozzi zollte, den Charakter deö Verfassers ehrt. Sogar als man soweit gi«der bisherigen Pädagogik vorzuwerfen, ihre Schulbildung sei nur Bildung zurUmaliiät," wo nicht vielmehr zurBestialität," als ihr sofort von patriotisch-pGsophischer Seite her sogar der Zerfall Deutschlands in die Schuhe geschoben M,verlor er seine Ruhe nicht, beschränkte er sich daraus, in kurzen Zügen das GeschiGwidrige dieser Urthcile zu zeigen und seine gerechten Zweifel zu äußern, ob die ft«lösung der Menschheit überhaupt von einer Lehrsorm zu erwarten sei. Der praktischErfolg seines Wirkens wurde durch diese Gegenstrebungeu auf die Tauer nicht austst -halten. Ruhig und sicher steuerte er durch das Chaos der auch auf dem Gebiet ia -Erzichungsfrageu sich bekämpfenden Parteien durch, und während Methoden « jSysteme, wie sie kamen, wieder verschwanden, während die schweizerischen Anstalia zzerfielen und Pestalozzis tragisches Ende N. mit tiefer Trauer erfüllte, wurden sei« zSchuleinrichtungen vielseitig als mustergültig nachgeahmt und seine Grundsätze w Ivielen Negierungen der osficiclleu Organisation des Schulwesens in Regulativen »! 'Edictcn zu Grund gelegt. Mit der siebenten Auflage der Grundsätze, in welchen«Theorie der Tidaktik eine gründliche Revision erhielt und der Abschnitt über die Gesckit«der Pädagogik des 18. und 19. Jahrhunderts verbessert und vereinfacht wurde, erlaHN. 1818 den Hchepuuct seines Ruhms und Einflusses. Einglücklicher Ereil/wie er selbst sich nannte, besorgte er 1824 noch die achte Auflage seines Werli!während ihm die neunte 1827 der Tod aus den Händen nahm.

Fassen wir das Werk näher ins Auge, so gicbt N. selbst die constantc Erklär«daß dasselbe von seinem ersten Erscheinen au nie die Absicht gehabt habe, durch Aufstelluug einer neuen Theorie der Erziehung und des Unterrichts Aufsehen zu iiiacha! 'In der Abhandlung über die Gescknchte der Pädagogik bestimmt er die Stellung, ii^ 'dasselbe einnehmen will, näher. Die pädagogisch-didaktischen Bestrebungen des vorig« ;Jahrhuuders rubricirt er in vier Schulen, die religiöse oder Francke'sche Schule, ii 'Sckmle der Humanisten, die der Philanthropisteu, die der Eklektiker. Zu den letztemist N. selbst zu zählen, wenn er es als den Zweck seines Werkes bezeichnet, ,,da;>mitzuwirken, daß echtes Verdienst der Vorzeit, oder auch was besser geworden ist, «rkannt, angehenden Erziehern und Lehrern der Jugend aber die Kenntnis des Vorchlichsten, was über den Gegenstand in frühem und spätem Zeiten gedacht und gclchward, erleichtert und daraus eine feste, auf Erfahrung beruhende Regel des Erzicke-und Lehrens ausgestellt würde." Mit Entschiedenheit sprach er sich unausgesetzt gez«die während seines pädagogischen Wirkens so oft auftretende Anmaßung ans, die itsolut gültige und allein richtige Methode und Lchrform gefunden zu haben. ,Mder Zeit noth thut," sagt er,scheint mir vor allem das Aufregen jeder Kraft »»>jedes guten Willens zu sein. Nicht an Formen sollen wir hängen; wir haben erlck!wie bald der Geist aus ihnen verschwinden kann; nicht von dem plötzlichen llmg!stellten das Heil hoffen; nicht Serien und Schulen stiften, vielmehr bedenken, das slebenso wenig eine allein glücklich bildende pädagogische Methodik, als eine allein schmachende Kirche geben kann." Wollte er auch nicht leugnen, daß die Pädagogik«»!

T idaktik nach einer strengeren philosophischen Methode behandelt werden könne, als wihm geschehen, so schien ihm dieses doch zumal bei dem steten Wechsel der PhilosophieTages von geringem Nutzen, die Verbindung der transccndcntalcn und populären Wethcdaber in Einem Werk jedenfalls zweckwidrig. So war ihm die Erfahrung durchaus drGebiet seiner Wissenschaft. Von, dieser Basis aus hat er sich sein pädagogisches Shsvgebildet. Indem er Erziehung und Unterricht im engeren Sinne unterscheidet, ergebenihm für Auffassung der Erziehungslehre oder Pädagogik folgende Hauptgcsichtspumin