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1 (1877) A - Liebe
Entstehung
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Französische Sprache.

soru cl'ueeoutumer 1'oroiUo ü In xrononoiution äs ostts Iun§no, äs lui en kuirs^entir peu ü xsu Is8 artieulations, äs lut knirs siistiiiZ-ner Iss sz'IIadss, Io8 mot8,le8 plirase8, äo tui tuire 8entir tout cs «zu'on xrououcs cknim cetto lunxuo, schriebder Methodiker Dclaveaux schon vor hundert Jahren. Nachdem der Anfänger diesemUnterricht einige Stunden ausschließlich gewidmet hat, tritt eine Zweithcilung ein, sonämlich, daß nun der eigentliche grammatische Unterricht selbständig wird, die Fibel-stnnden aber mit ihren Aussprcch-, Lese- und Schreibübnngen parallel daneben fortgehcn.Erstcrer beginnt nun die Wortlehre. Sie ist im wesentlichen nach den zehn Wort-arten angelegt. Ihre Uebungen verwcrthcn womöglich alle im vorausgegangcnen undnebenher lausenden Fibelunterricht vorgekommencn Vocabcln, von denen jede ihregenaue deutsche Ucbersctzung erhalten hat. Ta gicbt es reichliche Exerciticn sogleichbei den Formen der Tkclinationcn des Substantivs, hernach beim Adjectiv und sofort, sowie Gelegenheit genug zur Bildung von kleinen Sätzen (nMrlich mit Aus-schluß syntaktischer Schwierigkeiten). Wir betonen diese Bezugnahme der Grammatik-stunden auf das jeweilige Fibclmatcrial als durch das Wesen des einheitlichen Unter-richts gefordert, zugleich führt sic zu einer Sekonomie, welche die Zahl der Entlehnungenund Vorausgriffe aufs erheblichste verringert.

Was nun die einzelnen Redetheile betrifft, so lasse man das L-ubstantiv sogleichmit dem Artikel auftrcten und damit nacheinander vier Dcclinationcn bilden: die mitdem bestimmten Artikel 8in^. und Mir., die mit dem unbestimmten ebenso; diesebeiden vornehmlich für die Gattungsnamen; die mit dem Theilungsartikel oder dieDeclination der Stossnamcn; die ohne Artikel oder die Declination der Personen- undStädtecigennamen. Hiebei werden die Bezeichnungen rexime ctiroet und inclireet ambesten zunächst ganz gemieden; das lateinische -öcclinationsschema hat noch niemandgereut, sowie überhaupt die lateinische Terminologie oder doch die Anbequemnng andieselbe am zweckmäßigsten sich erweisen.

Auf das Substantiv folgen ganz von selbst die einfachen Präpositionen des Drts,der Richtung, mit dem uco. Tiaran reiht sich das Adjectiv, zunächst attributivischgebraucht und dem Substantiv nachstehend, in den verschiedenen Dcclinationcn auf-trctcnd, sodann auch in Verbindung mit den eben gelernten Präpositionen; hernachEomparativ, Superlativ; nun die nothwendigsten voranstehcndcn Adjcctive in ähnlicherWeise.

Das Numerale bringt zunächst das Grundzahlwort; Uebungen an vielerlei Zahlen-reihen, Ausspracheschwierigkeitcn; Verbindungen mit dem Hauptwort und Declinations-übungcn; sodann das Drdnungszahlwort ähnlich; zum Schlüsse die einfachsten Zeit-bestimmungen. Beim Pronomen wird das Personale nur vorläufig und übersichtlichdurchgcnommcn; das Possessive erst adjectivisch mit mancherlei Dcclinationsübungendurch Verbindung mit Adjectiv und Numerale; dann substantivisch nach der ersten;das Temonstrativum ähnlich; das Relativum (vorläufig) nur übersichtlich; das Jntcr-rogativum thcils adjectivisch thcils substantivisch. Beim Verbum bietet uvoir genugsamVerbindungen mit dem Accusativ der vier Dcclinationcn; ötrs dagegen führt von selbstzip Uebungen mit dem prädicativcn Adjectiv. Bei den vier schwachen Eonjugationenerscheinen vorherrschend die zielenden Zeitwörter; hernach die ziellosen; bei den zurück-zielenden werden die Pronomina pei'Lonnlia sowohl als Subject als auch als Accu-sativ-, Dativ- und Gcnctiv-Dbjccte ausführlicher behandelt. Ten Schluß bilden diehäufigeren starken Verba. Dieser ganze Abschnitt erfordert die größte Sorgfalt. Münd-lich, schriftlich müßen die so mannigfachen Veränderungen cingeübt werden, und mandarf nicht ruhen, bis cmschiedene Sicherheit erzielt ist. Beim Advcrbium werden dienothwendigsten des Drts, der Zeit und der Art und Weise berücksichtigt; desgleichendie Steigerung. Tic Conjunction wird zunächst nur so geübt, wie sie Satzglied mitSatzglied verbindet oder trennt.

In der Satzlehre kommt zuerst der unausgebildetc, dann der bekleidete einfacheSatz; hiebei neben dem Aussagesatz besonders der Frage-, der Wunsch- und der Befchl-satz; dann die einfachsten Formen der Satzverbindung und des Satzgefüges; überallanschauliche Darstellung der Wortfolge, der Satzfolge und der Satzfügung; die vielerleiUebungen bringen auch die Ergänzungen zum Capitel von den Relativpronomen undzu dem von den Conjunctionen.