Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
Seite
178
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auf den jungen Mann zielend,diesmal glaube ich, daßDn ladt bist."

Und er druckte los. Aber Herr von Mony warf sichauf die rechte Seite, und die Kugel zischte vorüber, ohneihn zu treffen,

Nun ist die Reihe an mir," rief der junge Mann.Und er brachte Manrevel einen so furchtbaren Schwert-streich bei, daß die scharfe Spitze, obgleich der Streich denledernen Gürtel traf, das Hinderniß durchdraug und tiefin das Fleisch ging.

Der Mörder stieß einen wilden Schrei aus, der einenso tiefen Schmerz kundgab, daß die Sbirren, welcheihn begleiteten, glaubten, er wäre auf den Tod verwundet,und'erschrocken in der Richtung der Rue Saint-Honoreentflohen.

Manrevel war nicht tapfer. Als er sah. daß er vonseinen Leuten vertanen war, und da er einen Gegner, wieMony, vor sich hatte, suchte er ebenfalls die Flucht zu er-greifen und eilte, um Hülfe schreiend, auf demselben Wegefort, den die Sbirren genommen hatten.

Herr von Mont), Saucourt und Barthelemy ver-folgten dieselben von ihrem Eifer fortgcriyen.

Als sie in die Rue de Grcnelle gelangten, in die siegelaufen waren, um ihnen den Weg abzuschnciden, öffnetesich ein Fenster, und ein Mann sprang aus dem erstenStocke auf die vom Regen frisch benetzte Erde.

Es war Heinrich.

Das Pfeifen von Herrn von Mony hatte ihn aufirgend eine Gefahr aufmerksam gemacht, der Pistolenschußzeigte ihm an, daß die Gefahr groß war, und bewog ihn,seinen Freunden zu Hülfe zu eilen.

Feurig, kräftig, stürzte er ihnen mit dem Schwertein der Hand nach.

Ein Schrei leitete ihn: er kam von der Barrieredes Sergcnts. Es war Manrevel, der, sich von Monybedrängt fühlend, zum zweiten Male seine vom Schreckenfortgerissenen Leute zu Hülfe rief.