Druckschrift 
9/10 (1845)
Entstehung
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CoconnaS sprang auf und schmetterte den Richtergleichsam mit einem funkelnden Blicke nieder.

Und warum dies?" rief er, denn er fand keineandere Worte, als diese Naivetät, um die Menge ponGedanken auszudrücken, welche in seinem Geiste anf-tanchten.

Diese Folter war in der That für CoconnaS dervöllige Umsturz aller seiner Hoffnungen. Er sollte in dieKapelle erst nach der Folter geführt werden, und an dieserstarb man häufig; man starb um so leichter daran, jemehr man mnthig und stark war; denn man betrachtetees dann als eine Feigheit, zu gestehen, und so lange mannicht gestand, wurde die Folter fortgesetzt, und nicht nurfortgesetzt, sondern verdoppelt.

Der Richter überhob sich jeder Erwiederung gegenCoconnaS, da die Folge des Spruches für ihn antwortete.

Er fuhr nun forte

Um ihn zu nöthigen, seine Genossen, Complotteund Machinationen im Einzelnen zu gestehen."

,.Mordi!" rief CoconnaS,das nenne ich eineSchändlichkeit; das nenne ich mehr als eine Schändlich-keit, ich nenne es eine Feigheit."

Gewöhnt an die Zornansbrüche der Opfer, welchedas Leiden beschwichtigt, indem es dieselben in Thränenverwandelt, machte der unempfindliche Richter nur eine ein-zige Gebehrde,

Bei den Füßen und bei den Schultern ergriffen,wurde CoconnaS umgeworfen, fortgetragen, auf das Folter-bett gelegt und gebunden, ehe er nur diejenigen, welcheihm Gewalt anthaten, hatte sehen können.

Schurken!" brüllte CoconnaS und schüttelte der-