„Ja, gewiß, ich beharre darauf."
„Und Ihr weigert Euch, zu sagen, wer dieseFrau ist?"
..Eine Frau ineiucs Landes, die ich liebte und vonder ich geliebt zu werden wünschte," sprach La Mole.
,,Mau fragt, nicht Euch, Herr de La Mole!" riefder Präsident; „schweigt doch, oder 'man wir.d Euchknebeln."
„Knebeln?" sprach Cvconnas, „was sagt Ihr da,Mann mit dem schwarzen Rocke? Man wird meinenFreund, einen Edelmann, knebeln? Geht doch!"
„Laßt Nene eintreten," rief der StaatSprücuratorLaguesle.
„Ja, laßt Rene eintreten," versetzte CoconnaS,„thnt das. Wir wollen doch sehen, wer Recht hat,Ihr Drei, oder wir Zwei?"
Renn trat ein, bleich, gealtert, beinahe unkenntlichfür die zwei Freunde, viel mehr gebeugt unter der Lastdes Verbrechens, das er begehen Wolke, als durch dieVerbrechen, welche er begangen hatte.
„Meister Nene," sprach der Richter, „erkennt Ihrdie hier gegenwärtigen Angeklagten?"
„Ja, mein Herr," antwortete Rene mit einer Stimme,welche seine Aufregung oerrieth..
„Wo habt Ihr sie gesehen?"
„An verschiedenen Orten, und besonders bei mir."
„Wie oft sind sie bei Euch gewesen?"
„Ein einziges Mal."
Während Nene sprach, erheiterten sich die Zügevon Eoconnas immer mehr. Das Gesicht von La Moledagegen blieb ernst, als ob er eine Ahnung gehabt hätte.
„Und bei welcher Gelegenheit sind sie bei Euch ge-wesen."
Nene schien einen Augenblick zu zögern.
„Um eine Wachsfigur bei mir zu bestellen," sagte er.
„Verzeiht, verzeiht, Meister Rene," sprach Eocon-nas, „Ihr begeht einen Jrrthum,"
Königin Margot. Ut,
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